Broadcom verschiebt sein Software-Portfolio in die Google Cloud

14. April 2021 um 13:06
image

Die beiden Unternehmen gehen eine strategische Partnerschaft ein. Unter anderem wurden Symantec-Services bereits in die Cloud migriert.

Broadcom und Google Cloud haben eine strategische Zusammenarbeit angekündigt. Man wolle damit Innovationen beschleunigen und die Integration von Cloud-Diensten in die Kernsoftware-Franchise von Broadcom stärken, teilen die beiden Unternehmen mit.
Im Rahmen dieser Partnerschaft werde Broadcom seine Suite von Sicherheits- und Unternehmensbetriebssoftware über die Google Cloud bereitstellen. Zu den Broadcom-Workloads, die nun in der Google Cloud ausgeführt werden, gehören Symantec Web Security Service (WSS) und Cloud Access Security Broker (CASB). Die Migration der weiteren Cloud-Cybersicherheitslösungen werde in Kürze abgeschlossen. Geschäftsmanagement-, Devops-Test- und agile Verwaltungsanwendungen des Unternehmens werden ebenfalls migriert.
Ausserdem habe Broadcom die Sicherheit und die standardisierten Prozesse und Angebote für die Bereitstellung von Diensten in der Google-Cloud-Infrastruktur modernisiert. Im Rahmen der Partnerschaft werde das Unternehmen weiter die Analysetools der Google Cloud verwenden. Broadcom werde mehrere Dienste intern bereitstellen und dabei Cloud SQL, Dataproc und Bigtable nutzen, um die Infrastruktur und Analysefunktionen zu modernisieren.
"Durch die Nutzung der Google Cloud kann Broadcom Software schneller skalieren und Neuerungen einführen, um den wachsenden Anforderungen digitaler Unternehmen weltweit gerecht zu werden", erklärt Tom Krause, Präsident der Broadcom Software Group, in der Mitteilung.

Loading

Kommentare

Anmeldung wird geprüft …

Mehr zum Thema

image

Kritische PHP-Lücken gefährden Webserver weltweit

Zwei kritische Schwachstellen in PHP könnten Angreifern ermöglichen, Webserver aus der Ferne zu übernehmen. Die Sicherheitsupdates sollen umgehend eingespielt werden.

publiziert am 21.10.2026
imageAbo

Zürich plant Phishing-Tests für 13'000 Angestellte

Das Amt für Informatik des Kantons Zürich will über 13'000 Verwaltungsangestellte mit Phishing-Simulationen für den Ernstfall sensibilisieren. Dafür soll eine Software angeschafft werden.

publiziert am 21.10.2026
image

Datenleck bei Publica gefährdet auch Sicherheitsbehörden

Der Cyberangriff auf den IT-Dienstleister der Pensionskasse könnte sensible Personendaten von Bundesangestellten betreffen. Die Ransomware-Gruppe Akira soll Lösegeld gefordert haben.

publiziert am 20.10.2026
image

Microsoft Teams wird bevorzugter Angriffsvektor

Vermeintlich vertrauenswürdige Plattformen wie Microsoft Teams werden je länger, je mehr von Cyberkriminellen für Angriffe auf Unternehmensinfrastrukturen missbraucht.

publiziert am 19.10.2026