Bundesrat begrüsst Schaffung eines elektronischen Impfausweises

12. November 2021, 13:01
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Er empfiehlt einen entsprechenden parlamentarischen Vorstoss zur Annahme.

Der Bundesrat will einen neuen elektronischen Impfausweis schaffen, der kompatibel ist mit dem elektronischen Patientendossier. 
Die entsprechende Motion von Nationalrat Marcel Dobler (FDP/SG) hat gute Chancen, von beiden Kammern angenommen zu werden. Neben dem Bundesrat unterstützen Volksvertreterinnen und -vertreter von allen sechs Parlamentsfraktionen den Vorstoss.
Der neue digitale Ausweis soll gemäss Motionstext als Ersatzlösung der Onlineplattform meineimpfungen.ch dienen, freiwillig sein und im medizinischen oder behördlichen Kontext verwendet werden können – wie der bisherige Papierschein. Der Halter des Ausweises soll seine Impfungen auch in einer App verwalten können. Bei der Umsetzung sei der Datenschutz und die Sicherheit zentral, schreibt Dobler.
Bereits früher hatte der Bundesrat festgehalten, dass das Covid-Zertifikat als Ersatzlösung für die Online-Plattform meineimpfungen.ch nicht geeignet wäre. Allerdings sollten die gemachten Erfahrungen mit der Erstellung des Covid-Zertifikats für die weiteren Digitalisierungsschritte im Gesundheitswesen genutzt werden.
Bis Anfang Sommer hatte die Stiftung Meineimpfungen das elektronische Impfbüchlein geführt, finanziert und unterstützt durch das Bundesamt für Gesundheit (BAG). Seither schieben sich die Parteien gegenseitig die Schuld für das Scheitern zu.

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