BYOD und die Sicherheit: Aufgabe des Providers?

21. Mai 2012, 07:25
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Nokia Siemens hat eine Mobile Security Suite für mobile Geräte lanciert. Der Provider soll für die Sicherheit sorgen, meint der Telco-Ausrüster.

Nokia Siemens hat eine Mobile Security Suite für mobile Geräte lanciert. Der Provider soll für die Sicherheit sorgen, meint der Telco-Ausrüster.
Das Thema Bring your own Device (BYOD) ist in aller Munde. Immer mehr Unternehmen erlauben es ihren Angestellten, ihre eigenen Geräte (Computer, Tablets, Smartphones) ins Firmennetzwerk zu integrieren. Das ist einerseits praktisch, weil die IT-Abteilung sich nicht mehr um die Beschaffung kümmern muss und die User mit ihren eigenen Geräten motivierter sind. Andererseits birgt BYOD auch Gefahren bezüglich der Sicherheit der Firmendaten.
Verschiedene IT-Firmen stürzen sich daher auf das Thema. Die meisten sind der Auffassung, dass die Security auf dem Gerät vorhanden sein soll. Einen anderen Ansatz verfolgt der Telekom-Ausrüster Nokia Siemens Networks (NSN). Für die Sicherheit sorgen soll der Telekom-Provider, und zwar mittels einer Management-Plattform im Web - natürlich von NSN. Der Provider sorgt dabei sozusagen "over the air" für die Sicherheit und die Zuständigkeiten der Mitarbeitenden.
NSN als Systemintegrator
Thorsten Schneider, Leiter des Bereichs Security Solutions bei NSN, erklärt im Gespräch im inside-it.ch, dass die Lösung von NSN unabhängig vom Smartphone-Typ, dem Betriebssystem und der Anzahl an genutzten Smartphones oder Tablets funktioniere. NSN verspricht darüber hinaus einen automatisch aktualisierten Schutz und - anders als bei Antiviren-Programmen - keine Leistungsreduzierung der Geräte.
"Der Provider soll seinen Firmenkunden die Sorge um die Sicherheit abnehmen", sagt Schneider. Das Angebot von NSN stützt sich auf Produkte und Lösungen diverser Hersteller. Mit dabei sind etwa Juniper, Check Point oder F-Secure. NSN übernimmt in dieser Konstellation die Rolle des Systemintegrators. Das Mobile Device Management von NSN ist aber nur eine von mehreren Komponenten im Security-Paket von NSN. Während NSN schon seit längerem Mobile Device Management bietet, ist die Mobile Security Suite neu. Schweizer Kunden gibt es dafür allerdings noch keine. Der Preis der Lösung ist abhängig von der Kapazität, die ein Provider benötigt. NSN verspricht einen Return on Investment innerhalb eines Jahres. (Maurizio Minetti)

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