Citrix hat den Zeitplan für die Patch-Auslieferung gestrafft

24. Januar 2020 um 12:08
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Mittlerweile sind fast alle Fixes da. Ausserdem soll man mit einem neuen Tool prüfen können, ob eine Instanz kompromittiert ist.

Für die grosse Citrix-Lücke, die für einige Aufregung gesorgt hat, sind nun fast alle Patches ausgerollt worden. Heute wurde ein Fix für SD-WAN WANOP ausgeliefert, nachdem bereits die meisten Versionen von Citrix ADC and Citrix Gateway versorgt worden waren. Der letzte Patch ist für heute angekündigt, womit Citrix den ursprünglichen Zeitplan deutlich gestrafft hat.
Vom Hersteller gibt es ein "Verification Tool", mit welchem man prüfen kann, ob man verwundbare Produkte im Einsatz hat. Nun hat Security-Spezialist FireEye zudem einen Scanner veröffentlicht, mit dem man nach Indikatoren suchen kann, die auf kompromittierte Instanzen hindeuten. Das Tool kann von der Github-Seite von FireEye bezogen werden.
Die Lücke war bereits im Dezember 2019 entdeckt worden. Melani habe Kenntnis von 14 infizierten Unternehmen in der Schweiz, teilt die Melde- und Analysestelle am 17. Januar 2020 mit und schlug radikale Massnahmen vor: "Melanie empfiehlt, wenn immer möglich die Citrix-Server herunterzufahren." Da der Workaround nicht bei allen Versionen funktioniere, solle man diesen gemäss Informationen von Citrix überprüfen, hiess es damals. 

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