Cloud, KI und Watson bringen IBM noch nicht in Schwung

19. Juli 2017, 13:07
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Noch zeigt sich die neue Strategie und der versuchte Turnaround bei IBM nicht in der Bilanz.

Noch zeigt sich die neue Strategie und der versuchte Turnaround bei IBM nicht in der Bilanz. Im zweiten Quartal sank nicht nur der Umsatz in der schon länger schwächelnden Hardware-Sparte, wie der US-Konzern am Dienstag mitteilte. Nun verlangsamte sich auch das Wachstum im zukunftsträchtigeren Geschäften wie Cloud, Cyber-Sicherheit oder Analytics. Diese Entwicklung dürfte Sorgen schüren, dass der Konzernumbau doch nicht so schnell vorankommt wie zuletzt erhofft. Die Aktie gab nachbörslich über zwei Prozent nach.
IBM betonte immer wieder, in sogenannte strategische Initiativen zu investieren. Dazu gehören etwa Security, Datenanalyse, das Cloud-Geschäft oder Künstliche Intelligenz. In diesem Bereich sei der Umsatz im Jahresvergleich um sieben Prozent gestiegen, so IBM. Im ersten Quartal aber betrug das Wachstum noch zwölf Prozent. IBM-CFO Martin Schroeter für das Gesamtjahr 2017 rechne man mit Wachstumsraten um zehn, elf Prozent. In den vergangenen zwölf Monaten hätte der Umsatz aus den "Strategic Initiatives" 43 Prozent des Gesamtumsatzes ausgemacht.
Insgesamt fiel der Umsatz überraschend kräftig um fünf Prozent auf 19,3 Milliarden Dollar und damit das 21. Quartal in Folge. Der Nettogewinn sank um sieben Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar. (kjo/sda)

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