Die CeBIT 2018 will Business-Festival sein

28. Juni 2017, 14:50
  • technologien
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Heute haben die CeBIT-Veranstalter mitgeteilt, wie der schon im März angekündigte Relaunch konkret aussehen wird. Unter dem Schlagwort, "die CeBIT 2018 wird ein Business-Festival für Innovation und Digitalisierung", bilde man ab, dass die Digitalisierung mit ihren Technologien die Unternehmen, das gesamte Wirtschaftsgefüge, das Nutzerverhalten und die Art und Weise, wie wir zusammenleben, verändere, heisst es in einer Mitteilung.
Die mit rückläufigen Zahlen kämpfende CeBIT setzt mit dem angepassten Konzept auf die Verbindung von Technologie, Geschäftsanbahnung und Emotionen, um für Besucher und Aussteller interessant zu werden, die die Messe zuvor nicht auf dem Radar hatten, heisst es weiter.
Bekannt war schon die Verschiebung auf den Sommer und die Verlängerung auf den 11. bis 15. Juni 2018. Konkret will man mit vier Elementen trumpfen. So soll die sogenannte "d!conomy" Raum für die Digitalisierung von Unternehmen und Verwaltung bieten. Inhaltlich sollen hier die Themen "Digital Office, Prozess- und Datamanagement, Security, Kommunikation, Devices und Infrastruktur" dominieren.
Zweitens wird unter dem Stichwort "d!tec" ein Blick in die digitale Zukunft geworfen. Hier sollen Forschung und Startups mit Technologien an der Schwelle zur Markteinführung, disruptiven Geschäftsmodellen und neuen Wertschöpfungsnetzwerken deutlich machen, was künftig möglich sein kann.
Dann wird im Konferenzformat "d!talk" Platz für den wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Diskurs geschaffen. Diese Drehscheibe für Know-how und Visionen verspricht Querdenker, Visionäre, Experten und Strategen auf einer zentralen Keynote-Bühne und mehr als zehn kleinere Bühnen.
Als Herz der nächsten CeBIT wird schliesslich der sogenannte "d!campus" beschrieben, wo Technologie auf Emotionen treffen soll, wie es heisst. Hier wolle man Digitalisierung und Kultur bis in die Abendstunden hinein fürs Networking vereinen. Konzipiert als multikulturelle Plattform für Begegnung sollen alle Sinne angesprochen und Erlebnisse, digitale Showcases und kulturelle Inszenierungen ermöglicht werden.
Dass alle denkbaren IT-Themen an der weltgrössten IT-Messe zur Sprache kommen sollen, dürfte klar sein. Die Liste erstreckt sich denn auch von A wie Analytics und B wie Blockchain über K wie Künstliche Intelligenz und S wie Serviceroboter und Security bis hin zu V wie Virtual Reality.
Die Stände der Aussteller werden an den fünf Tagen von 10 bis 19 Uhr und das Programm auf dem d!campus bis 23 Uhr zugänglich sein. Günstige, sogenannte Discover-Tickets für 25 Euro gibt es noch bis zum 15. August. Dann werden die Preise stufenweise teurer, teilen die Veranstalter mit. (vri)

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