Das Software-Haus erläuterte gegenüber
inside-channels.ch seine Corona-Massnahmen und wagte einen Ausblick. Gespart wird im Marketing und bei Veranstaltungen, zudem wurde ein Einstellungsstopp erlassen. Knapp 15% der Arbeitszeit seien im Mai auf Kurzarbeit rapportiert worden, erklärte GL-Mitglied Daniel Senn. Für die Dividende, welche Anfang Jahr geplant war, wurde aufgrund eines VR-Entscheides eine "massive Kürzung" vorgeschlagen. "Im Sinne einer vorsichtigen Geschäftsführung muss die Geschäftsleitung von Abacus davon ausgehen, dass die Software- und Wartungserträge bei Abacus auch im 2021 zurückgehen" sagte Senn.
Der hauptsächlich auf Kunden aus der ICT-Branche fokussierte Wädenswiler IT-Dienstleister Esag hat seine Geschäftsleitung neu aufgestellt. Per Anfang Juni hat Achim Kübert die Geschäftsführung übernommen. Gleichzeitig wird Miralem Latifovic das Management als COO verstärken und Kübert unterstützen. Seit 2012 hatte Saša Stanišić die Geschäftsführung inne. Er wird sich auf die Weiterentwicklung der von ihm aufgebauten Schwesterfirma im Bereich der Personalvermittlung, Esag Staffing, fokussieren.
"Bessere Infrastruktur, flexibler, ungestört und das Pyjama"Homeoffice ist bei vielen unserer Leser neu, nicht allgemein verbreitet, aber nach wenigen Wochen schon beliebt. Dies das deutliche Ergebnis unserer exklusiven Leser-Umfrage. Mehr als ein Drittel der Teilnehmenden wären sogar lieber im Homeoffice als im Büro. Und 52% sind immerhin ebenso gerne im zu Hause wie im Büro. Ein absoluter Fan des Homeoffice nennt als Vorteile: "Bessere Infrastruktur, flexibler, ungestört und Pyjama."
Ende letzten Jahres wurde bekannt, dass Dieter Tolksdorf, Country Manager Schweiz von Igel Technology, das Unternehmen verlassen wird. Nun ist seine Nachfolge klar: Bruno Heimerl hat im Juni als Schweiz-Chef des deutschen Anbieters übernommen. Heimerl arbeitete ab 2004 in verschiedenen Sales-Positionen beim Storage-Spezialisten Netapp und blieb mit Ausnahme eines neunmonatigen Ausflugs zu Swisscom bis 2019 beim Unternehmen.
Swisscom-CEO Urs Schaeppi bestätigt, dass bei der vierten Panne 2020 ein Update im Mobilfunk-System zu "unerwartetem Software-Verhalten von Netzwerkkomponenten" und zu einer Überlastung geführt habe. Solche Ausfälle seien nicht zu vermeiden, so der Swisscom-Chef, angesichts eines historisch gewachsenen Netzes, das man ausbauen und leistungsfähiger machen müsse, und dies bei gleichzeitiger Verbesserung der Security. Eine interne Taskforce widme sich dem Thema Netzstabilität und rapportiere an die Konzernleitung. Insgesamt bescheinigte Schaeppi seinem Unternehmen, man biete "sehr gute Qualität", was auch externe Experten bestätigen würden.