Nach Angaben von Marktforschern sinken die Preise für DRAM (Dynamic Random Access Memory) seit einen Monat erneut massiv. Zuletzt war
im Sommer von einer Erholung der Preise die Rede, doch das scheint nur eine kurze Phase gewesen zu sein. Gemäss iSuppli und DRAMeXchange geht der seit Anfang Jahr zu beobachtende Preisverfall aufgrund des Überangebotes weiter. Entgegen früheren Verlautbarungen ist zudem nicht damit zu rechnen, dass die Preise gegen Ende Jahr – trotz Weihnachtsgeschäft – wieder steigen werden.
Das DRAM-Überangebot ist auf die Markteinführung von Windows Vista zurückzuführen. Die Hersteller gingen im Vorfeld aufgrund des hohen Speicherbedarfs des neuen Microsoft-Betriebssystems von einer regelrechten
RAM-Schwemme aus. Schon damals bemerkten Experten jedoch, dass diese Taktik ziemlich riskant sei. (mim)