Fast zwei Drittel der SchweizerInnen haben Breitband-Internet

20. Dezember 2006, 08:10
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Die aktuelle Fernemeldestatistik des Schweizerischen Verbandes der Telekommunikation (asut) beziffert Entwicklungen etwas genauer, welche wohl den meisten Beobachtern der ICT-Trends bekannt sind: Das Handy läuft dem Festnetz-Telefon in der Schweiz immer mehr den Rang ab und Breitband-Internetanschlü

Die aktuelle Fernemeldestatistik des Schweizerischen Verbandes der Telekommunikation (asut) beziffert Entwicklungen etwas genauer, welche wohl den meisten Beobachtern der ICT-Trends bekannt sind: Das Handy läuft dem Festnetz-Telefon in der Schweiz immer mehr den Rang ab und Breitband-Internetanschlüsse werden zur Regel.
Die asut-Zahlen beziehen sich allerdings auf das letzte Jahr – inzwischen kann man jeweils noch einige Prozent draufschlagen. Gemäss asut waren 2005 64,1 Prozent aller Telefon-Anschlüsse Mobiltelefonieanschlüsse. Von einer erdrutschartigen Umlagerung der Anschlüsse in Richtung Handys kann man aber weiterhin nicht sprechen. Schon im Jahr 2000 überstieg die Zahl der Mobilfunkanschlüsse erstmals die Zahl der Festnetzanschlüsse in der Schweiz.
Ebenso bedeutungsvoll wie die Zahl der Anschlüsse ist für die Anbieter die Zahl und Länge der Telefongespräche, die mobil oder im Festnetz geführt werden. Hier liegt das Festnetz immer noch vorn: Nur 40,6 Prozent aller Verbindungen und 24,1 Prozent der Gesamtdauer aller Verbindungen entfielen auf Handys. Die Dauer von Handygepsrächen nimmt aber zu, während sie im Festnetzbereich sinkt.
Die Gesamtzahl der Internetnutzer nahm gemäss asut 2005 gegenüber 2004 um weitere 15,7 Prozent zu. Insgesamt hatten bereits 62,7 Prozent einen Breitbandanschluss. (hjm)

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