Firmen bevorzugen immer noch Microsofts Internet Explorer

28. November 2008 um 10:48
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Langjährige Abhängigkeiten verhindern in den meisten Konzernen einen Umstieg von Microsofts Internet Explorer zu Konkurrenzprodukten wie Firefox, Opera oder Safari, sagt Ray Valdes, Vizepräsident von Gartner Research gegenüber 'ZDNet Asia'.

Langjährige Abhängigkeiten verhindern in den meisten Konzernen einen Umstieg von Microsofts Internet Explorer zu Konkurrenzprodukten wie Firefox, Opera oder Safari, sagt Ray Valdes, Vizepräsident von Gartner Research gegenüber 'ZDNet Asia'. Für Valdes hat der "schwierige, wenn nicht unmögliche" Umstieg verschiedene Gründe. So sei es eine wesentliche Unternehmensanforderung, den Browser zentral zu verwalten. Hier sei der IE gegenüber Firefox im Vorteil, da er geeignete Mechanismen wie Gruppenrichtlinien und das IE-Administration-Kit bereitstelle.
Bei Mozilla, das sich um die Weiterentwicklung und die Vermarktung des Browsers Firefox kümmert, ist man sich dessen bewusst, wie Europa-Präsident Tristan Nitot sagt: "Es wird schwierig, eines Tages den Internet Explorer komplett vom Arbeitsplatz zu verdrängen". Der Druck auf Microsoft steige allerdings stetig weiter an. "Viele Organisationen verstehen inzwischen, dass es eine sehr schlechte Idee war, den Browser an ein bestimmtes Client-Betriebssystem, ein bestimmtes Server-Betriebssystem und einen bestimmten Webserver zu binden", so Nitot weiter.
Für Unternehmen sei es wichtig, flexibel zu bleiben und die Abhängigkeit zu einem Anbieter zu reduzieren. Gut geführte Unternehmen würden auf Web-Technologien setzen, die nicht an einen bestimmten Browser gebunden sind, sagte Nitot und verweist dabei etwa auf die französische Gendarmerie Nationale, die 70'000 Arbeitsplätze auf Ubuntu-Linux migriert und auch unter Windows seit Jahren Firefox genutzt habe. (bt)

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