Adobe bringt Open Source-Programme heraus, durch die sich Flash leichter mit der AJAX-Technologie kombinieren lassen soll.
Die AJAX-Technologie (Asynchronous JavaScript and XML) mit der sich schneller reagierende und daher für User sehr angenehme Webapplikationen bauen lassen, hat in letzter Zeit eine grosse (und mächtige) Anhängerschaft gefunden. Nicht nur Google, oder, um nur einen Schweizer Anwender zu nennen,
Search.ch.
Potentiell bedrohlich ist diese Entwicklung für Adobe, seit der Übernahme von Macromedia der Anbieter der auf dem Web ebenfalls weit verbreiteten Flash-Technologie und des Flash-Frameworks "Flex", da es anscheinend nicht einfach ist, AJAX und Flash zu kombinieren. Diesem Missstand will Adobe nun abhelfen. Das Unternehmen hat zwei Open Source-Libraries angekündigt, welche die beiden Webtechnologien verbinden sollen.
Jeff Whatcott, Senior Director von Adobes Enterprise and Developer Business Unit erklärte gegenüber 'eWeek', dass Adobe hofft, dass sowohl AJAX- als auch Flash-Spezialisten dadurch einen Blick über den Zaun wagen: "Man kann mit Flex beginnen, und ein bisschen AJAX hinzufügen, oder mit AJAX beginnen, und ein bisschen Flash dazu addieren."
Die "Flex-AJAX Bridge"-Library hat Adobe bereits veröffentlicht. Eine genaue Beschreibung und Downloadmöglichkeit findet man
hier. Später in diesem Jahr soll der "AJAX Client for Flex Data Services" folgen.
Die beiden Libraries sollen, wie 'eWeek' berichtet, auch Teil von
AFLAX werden. AFLAX (Asynchronous Flash and XML) ist ein bereits etwas länger bestehendes Open Source-Projekt, dass es Entwicklern ermöglichen soll, mit JacaScript allein auch alle Features einer Flash-Runtime – Grafiken, Videos usw. – benutzen. (hjm)