Flynt-Entwickler und -Kunden gründen Software-Firma

18. April 2018, 09:54
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Die Software war gut, das Geschäftsmodell zu riskant.

Die Software war gut, das Geschäftsmodell zu riskant. So lässt sich in einem Satz das Schicksal von Flynt, des ersten Schweizer Fintechs, der eine Banklizenz erhalten hatte, zusammenfassen. Doch die Vermögensverwaltungs-Lösung von Flynt hat die Kunden offenbar so sehr überzeugt, dass diese zusammen mit den Mitarbeitenden eine neue Firma aus der Taufe gehoben haben. Altoo entwickelt und betreibt die noch für Flynt gebaute Vermögensverwaltungsplattform.
Altoo hat 25 Mitarbeitende, darunter 19 Entwickler und zwei Designer. Geschäftsführer ist Martin Stadler. Der Verwaltungsrat wird von Soren Mose präsidiert. Der ehemalige CEO der Saxo Bank Schweiz ist heute VR bei SIX und VRP bei Twint. Mit Fabian Tschanz sitzt auch ein Vertreter der Investoren im Verwaltungsrat.
Stadler betont, dass Altoo keine Bank-Funktionen übernehme. "Dass die Kunden bereit waren, in unsere Firma zu investieren, hatte für uns einen befreienden Effekt. Nun können wir sogar internationale Märkte bearbeiten und auch Vermögensverwalter ansprechen. Das war früher nicht möglich, denn es gab einen Interessenskonflikt mit Flynt," so Stadler in einem Telefongespräch mit inside-it.ch.
Altoo bietet die Lösung, mit der sich Vermögen ganz unterschiedlicher Art auf einer Plattform managen lassen, "als Service" an. Die Software wird in der Schweiz entwickelt und auch hier gehostet. (hc)

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