Fregonas baut Swisscom IT Services um

12. September 2007, 10:08
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Neue Business-Units, besseres Risk-Management und erweiterte Geschäftsleitung. CEO Eros Fregonas will Swisscom IT Services auf Kurs bringen.

Neue Business-Units, besseres Risk-Management und erweiterte Geschäftsleitung. CEO Eros Fregonas will Swisscom IT Services auf Kurs bringen.
Der IT-Dienstleister Swisscom IT Services (SCIS) gab heute eine umfassende Neuorganisation bekannt. Per 1. November 2007 ändern sich einige Zuständigkeiten und Funktionen. SCIS besteht neu aus drei Bereichen: Commercial, Transformation und Service Delivery Center. Der Healthcare-Bereich und der Finanzdienstleister Comit bleiben weiterhin separat bestehen.
Commercial
Der Commercial-Bereich entsteht aus dem Zusammenschluss der beiden Einheiten New Industry Development (NID) und Telco Business Unit (TBU). NID umfasste bisher die externen Kunden von SCIS. TBU war die Einheit für Swisscom-interne Projekte. Im Commercial-Bereich werden die Sales- und Consulting-Aktivitäten sowohl für externe Kunden (wie etwa SBB oder Tamedia) als auch für Swisscom gebündelt. Bei Commercial werden also Kunden betreut und Projekte gewonnen. René Burgener, seit 1. Januar 2006 Leiter von TBU, wird den neuen Bereich leiten. NID-Chef Beat Bütikofer wird die neu zu schaffende Stabstelle Strategic Relationship führen. Er wird in dieser Funktion Grosskunden und Lieferanten betreuen sowie für strategische Partnerschaften zuständig sein.
Transformation
Die Transformation-Unit ist für die Umsetzung von Projekten verantwortlich. Geleitet wird die Einheit von Heinz Többen, bisher Head of Outsourcing Services innerhalb von NID. Die Architekturkompetenzen werden unter einem Chief Technology Officer gruppiert. Wie SCIS-Sprecher Martin Schweikert gegenüber inside-it.ch sagt, hat André van Tuinen diese Funktion übernommen. Van Tuinen war zuletzt Transition Manager im SBB-Projekt.
Service Delivery Center (SDL)
SDL wird unter der Leitung des Neuzugangs Giuseppe Battista stehen. Die Division ist verantwortlich für den Betrieb unter Einhaltung aller vertraglichen Service Level Agreements (SLA), was alle Support-Aufgaben und auch den Rechenzentrums-Betrieb umfasst. Es ist die grösste Einheit mit über 1000 Mitarbeitenden.
Aus Fehlern lernen
Mit der Reorganisation verfolgt der neue Chef Eros Fregonas wohl das Ziel, die Voraussetzungen zu schaffen, damit sich SCIS in Zukunft nicht wieder mit den gleichen Schwierigkeiten konfrontiert sieht, wie in der Vergangenheit (SBB und simap2). Insbesondere die Schaffung des Bereichs Transformation zur besseren Umsetzung von Projekten zeigt, welchen Weg Fregonas gehen will. So erstaunt es nicht, dass Heinz Többen, der diesen Bereich leiten wird, neu in der Geschäftsleitung ist.
Neu in der GL ist auch Marc Römer, der Leiter Business Development wird. Auch dies ist eine Position, die Fregonas neu besetzt hat. Sozusagen als rechte Hand steht Fregonas Wolfgang Eger als Head of Risk & Quality Management zur Seite. Eger leitete bisher das Produktmanagement und ist neu als Geschäftsleitungsmitglied für die finanziellen Risiken von Outsourcing-Deals verantwortlich. (Maurizio Minetti)

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