Gartner: PC-Markt soll Ende 2009 wieder wachsen

25. Juni 2009, 12:58
  • international
  • gartner
image

Absatzzahlen für 2009 werden trotzdem kleiner sein als im Vorjahr. Da hilft auch Windows 7 nichts.

Gemäss der jüngsten Prognose der IT-Marktforscher von Gartner werden die weltweiten PC-Verkäufe dieses Jahr 274 Millionen Stück erreichen. Gegenüber dem Vorjahr, als 292 Millionen Einheiten ausgeliefert wurden, entspricht dies einem Rückgang von 6 Prozent. Immerhin sieht Gartner wieder Licht am Ende des Tunnels, denn der PC-Markt soll im vierten Quartal des laufenden Jahres wieder wachsen. Damit, so die Marktforscher weiter, sei die Grundlage für eine Markterholung gegeben. Für 2010 wird denn auch ein Wachstum der PC-Verkäufe um 10,3 Prozent vorausgesagt.
Euphorie ist jedoch verfrüht, wie Gartner warnt. Es sei noch zu früh, von einer Entspannung der Situation auszugehen. Allerdings ist für Gartner-Analyst George Shiffler klar, dass die PC-Beschaffungen in den Jahren 2010 und 2011 wieder zunehmen werden. Windows 7 wird allerdings wenig Einfluss auf die Verkäufe haben. Nach Meinung von Gartner würden Consumer ihre PCs nicht anders kaufen als bisher und Firmen würden mit dem Upgrade auf Windows 7 sowieso im Minimum ein Jahr warten und ihre Applikationen auf Kompatibilität prüfen. (bt)

Loading

Mehr zum Thema

image

Lieferkette bremst auch Tesla

Laut Firmengründer Elon Musk sind die Lieferkettenprobleme noch nicht ausgestanden. Tesla streicht bis zu 3,5% der Stellen.

publiziert am 23.6.2022
image

Microsoft definiert verantwortungsvolle KI

Durch einen einheitlichen Standard soll der Zugang zu gewissen Machine-Learning-Technologien eingeschränkt werden. Bestimmte Projekte werden gar ganz eingestampft.

publiziert am 22.6.2022
image

Bechtle verspricht mit neuem Logistikstandort Supply Chain zu verkürzen

Ein neues Lager in Hamburg soll die Transportwege verschiffter IT-Produkte verkürzen und damit zur Reduktion des CO2-Fussabdrucks beitragen.

publiziert am 22.6.2022
image

Facebook saugt Gesundheitsdaten mit Tracker ab

Eine US-NGO hat ein Tracking-Tool entdeckt, mit dem Facebook Einblick in sensible Daten erhält. Ein Drittel aller untersuchten Krankenhäuser ist betroffen.

publiziert am 21.6.2022