Graphax lagert IT-Services an Teleinformatik aus

12. November 2021, 12:24
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Zum neuen Jahr übernimmt der Zürcher IT-Dienstleister die IT-Services des Distis inklusiv aller Verträge und 4 Mitarbeitende.

Graphax, der Konica-Minolta-Disti und Workflow-Spezialist, will nicht mehr alles selbst machen. Er wird deshalb seine bestehende Zusammenarbeit mit dem IT-Systemhaus Teleinformatik Services vertiefen. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft werde zum 1. Januar 2022 "das Geschäftsfeld IT Services mit allen bestehenden Verträgen" an Teleinformatik ausgelagert, heisst es in einer Mitteilung.
"Wir werden unser Kernbusiness in den Bereichen Enterprise Content Management und Workflow-Management weiter ausbauen", schreibt Sonja Nobs auf Anfrage von inside-chanels.ch, die bei Graphax das Marketing und die Kommunikation verantwortet.
Betroffen sind von der Auslagerung auch 5 Mitarbeitende, die sich bei Teleinformatik vorstellen können, so Nobs weiter. Dass es Wechsel geben werde, bestätigt auch Teleinformatik-CEO Claude Arnold auf Anfrage. Bei Graphax selbst werden zudem weitere 5 Mitarbeitende, die ebenfalls im IT-Service gearbeitet haben, intern neue Aufgaben übernehmen, wie Nobs in einem kurzen Telefonat ausführte. Entlassungen stehen demnach nicht an.

"Alles aus einer Hand" bleibt

Laut Beat Bühlmann, der im Sommer die Führung bei Graphax übernommen hat, wird trotz dieser Umorganisation an dem Versprechen festgehalten, "alles aus einer Hand" zu liefern. Dass heisse eben auch, mit professionellen Partnern zusammenzuarbeiten, so Bühlmanns Auslegung.
Der Disti hat sich nach eigenen Angaben in den letzten Jahren neben dem Printing-Umfeld auch in der Umsetzung von Projekten im IT Services-Umfeld etabliert. Von der Konzeption einer IT-Infrastruktur, über den Betrieb bis zum Unterhalt stelle man alle erforderlichen Ressourcen bereit, heisst es dementsprechend auch auf der Webseite.
Das ist nun genau der Bereich, der künftig von Arnolds Teleinformatik übernommen wird. Graphax schreibt dazu, der Zürcher Dienstleister sei gewählt worden, weil er "über langjährige Erfahrung in der Integration und Umsetzung von anspruchsvollen IT-Projekten" verfüge und auch komplexe Anforderungen erfüllen könne.
Am Ende soll der Ausbau der Kooperation beiden Unternehmen ermöglichen, sich in ihren jeweiligen Kernkompetenzen zu beweisen. Das würde beiden zudem erlauben, "noch anspruchsvollere Aufgaben umsetzen zu können". Laut Mitteilung zeichnen sich erste Projekte im Bereich BI-Optimierung bereits ab.

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