Hitachi steigt aus dem PC-Geschäft aus

23. Oktober 2007, 08:31
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Der japanische Elektronikkonzern Hitachi steigt gemäss Medienberichten definitiv aus dem PC-Geschäft aus.

Der japanische Elektronikkonzern Hitachi steigt gemäss Medienberichten definitiv aus dem PC-Geschäft aus. Die derzeitigen Modelle seien die letzten PCs, die das Unternehmen für den privaten Gebrauch gebaut habe, so ein Sprecher gegenüber japanischen Medien. Hitachi war bereits im Frühling aus der Produktion von Business-PCs ausgestiegen. Fortan wolle Hitachi HP-PCs unter dem eigenen Namen verkaufen. Noch ist unklar, ob auch im Fall der Consumer-PCs Hitachi Geräte anderer Marken unter dem eigenen Brand weiter verkaufen wird. Hitachi wird nur noch Business-Thin-Clients selbst herstellen und sich auf Rechner für die Rundfunkindustrie konzentrieren.
Hitachi hat im globalen PC-Markt nie eine grosse Rolle gespielt. Im japanischen Markt war das anders, doch mittlerweile ist die Konkurrenz viel stärker geworden. Im vergangenen Jahr hat die PC-Sparte bei Hitachi nur 1 Prozent des Konzernumsatzes ausgemacht. Dabei hatte der Konzern wie auch alle anderen Konkurrenten mit dem Preisverfall zu kämpfen. Der Konzern ist in verschiedenen Sektoren tätig; das Produktsortiment reicht von Atomreaktoren über Storage-Produkte bis zu Fernsehgeräten und Waschmaschinen. (mim)

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