Die HP-Kundenkonferenz "HP Invent" findet heute und morgen in Baden statt.
"Together to the Top" - so das Motto der diesjährigen HP-Konferenz, die am 19. und 20. Mai 2015 in Baden stattfindet. Es ist die erste HP Invent, die nach der Bekanntgabe der
Aufspaltung des Unternehmens stattfindet. Zum Auftakt des heutigen Business Days standen sowohl Marcel Borgo, Managing Director Hewlett-Packard Schweiz, als auch Adrian Müller, Managing Director HP Schweiz, auf der Bühne.
HP wurde vor 75 Jahren in einer Garage, die es übrigens immer noch gibt, in Palo Alto gegründet. "Eine lange Geschichte, die langsam zu Ende geht, um einer neuen Ära Platz zu machen", erklärt Borgo. Wie er den rund 700 Zuschauern versichert, sei das Unternehmen gut für die Teilung gerüstet.
Ab August 2015 startet die betriebliche Umstellung intern, eine Art Probelauf, und per 1. November 2015 gilt die rechtliche Aufspaltung auf Konzernebene. "Sie werden von der Aufteilung nichts merken", so Borgo weiter. Und auch Adrian Müller versichert, das Unternehmen sei "auf besten Beinen". Über 10'000 Personen hätten daran gearbeitet, die Aufspaltung vorzubereiten.
Mobility, Big Data, Cloud und Security
Eine Reihe von Kunden, darunter etwa Swisscom oder IWC Schaffhausen, demonstrierten, wie sie ihre Projekte mit HP-Lösungen erfolgreich umgesetzt haben. Im Zentrum der Vorträge standen die "IT-Megatrends": Big Data, Cloud Computing, Mobility und Security.
Heinz Hodel, CIO Emmi Schweiz, erklärte beispielsweise, wie der Konzern eine Analytics-Lösung von HP einsetzt, um Daten für Marketingzwecke aufzuarbeiten. "Wir kennen unsere Konsumenten nicht, aber über Social Media und Big-Data-Analysen können wir immerhin Cluster finden und vielleicht sogar persönliche Geschmäcker identifizieren", so Hodel.
Eindrücklich illustrierte Kate Swanborg, Head of Technology Communications bei Dreamworks Animations, welche Rechenleistungen und Speicherkapazität im Animations-Filmgeschäft nötig sind. Dreamworks, bekannt etwa für Filme wie Shrek oder Madagascar, arbeitet an bis zu zehn Filmen parallel. Pro Film werden eine halbe Milliarde Dateien erstellt. 75 Millionen Rechenstunden, 200 Terabyte aktiver Speicher sowie über zwei Petabytes an Speicherkapazität werden benötigt. "Die dafür nötige Infrastrukur selber aufzubauen, ist unmöglich" schliesst Swanborg ihren Vortrag. (kjo)
(Interessenbindung: Hewlett-Packard ist als Gold-Sponsor von inside-it.ch ein wichtiger Werbekunde unseres Verlags.)