Die Universität St. Gallen (HSG) bietet neu ein Label für Firmen an, die von Studierenden als Spin-offs gegründet wurden. 100 Unternehmen von Abacus und Namics bis zum Sockenlieferdienst Blacksocks gehören aktuell dazu. Die Förderung von Unternehmertum gehöre "zu den zentralen Themen in Forschung und Lehre an der Universität St. Gallen", heisst es. Unternehmer und die von ihnen geschaffenen Arbeitsplätze seien elementar für die ökonomische Weiterentwicklung der Region und der Schweiz.
Das Gütesiegel "Spin-Off Universität St. Gallen" kann beim HSG-Center for Entrepreneurship beantragt werden, wie die Universität heute mitteilt. Die Unternehmen müssen bereits erfolgreich etabliert oder seit mindestens zwölf Monaten als Startup-Projekt aktiv sein. Zudem muss zumindest einer der Gründerinnen und Gründer an der HSG studieren, forschen oder arbeiten. Mit der Lancierung des Gütesiegels hat das Center for Entrepreneurship auch eine Liste der
HSG-Spin-offs im Internet aufgeschaltet.
100 Firmen sind derzeit auf der Liste. Die HSG will jährlich einen Spin-off-Barometer veröffentlichen. Von HSG-Absolventen erfolgreich gegründet wurden etwa die Softwareschmieden Abacus (1985) und Namics (1995), die heute beide mehrere hundert Mitarbeitende beschäftigen. Zu den jüngeren Gründungen gehört zum Beispiel Vimcar (2013), Anbieter einer Lösung zur elektronischen Erfassung von geschäftlichen Autofahrten. (sda/kjo)