Hynix kauft sich in SSD-Markt ein

21. Juni 2012, 01:23
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SK Hynix hat zwar schon eine kleine Produktion von Solid State Drives (SSDs), diese ist aber kaum nennenswert.

SK Hynix hat zwar schon eine kleine Produktion von Solid State Drives (SSDs), diese ist aber kaum nennenswert. Mit der Übernahme des kalifornischen SSD-Controller-Herstellers Link A Media Devices, kurz LAMD, soll sich das ändern. Der Kaufpreis wird mit 248 Millionen US-Dollar beziffert.
Einer der Türöffner für den Einstieg in den Markt soll eine SH910 genannte Serie mit Flash-Chips aus der eigenen 26-Nanometer-Fertigung sein, die allerdings noch mit dem Sandforce-Controller SF-2281 von LSI ausgestattet ist. Das zeigen auch die auf der Homepage von SK Hynix schon zu findenden Leistungsdaten. Demnach soll die SATA-Variante mit 6 GBit/s auf eine Lesegeschwindigkeit von bis zu 520 MB/s und 60'000 IOPS (Input/Output Operations per Second) und eine Schreibgeschwindigkeit von bis zu 500 MB/s respektive 35'000 IOPS kommen. Ob und wann die SSD den Weg nach Europa findet, ist noch nicht bekannt.
Waren LAMD-Controller bislang noch relativ bedeutungslos, haben sie auf der Computex Taipei Anfang des Monats zusammen mit neuen SSDs von Corsair eingeschlagen wie eine Bombe. Denn laut Angaben des kalifornische SSD-Anbieters bringt es die neue Neutron-Serie mit der Neutron und der Neutron GTX in Verbindung mit dem LAMD-Controller und schnellen Flash-Chips auf eine Lese- und Schreibgeschwindigkeit von bis zu 555 MB/S respektive 500 MB/s sowie auf bis zu 90'000 IOPS.
Ob Corsair über die geplante Akqusition des Partnerunternehmens LAMD durch den entstehenden neuen Konkurrenten SK Hynix begeistert ist und noch bereit sein wird, gemeinsame Entwicklungsarbeit zu leisten, steht auf einem anderen Blatt. (kh)

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