IBM investiert hunderte Millionen in Spark

15. Juni 2015 um 15:01
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Der Riese startet ein riesiges Open-Source-Projekt und mischt damit die Karten neu im Wettlauf der Big-Data-Spezialisten Spark und Hadoop.

Der Riese startet das möglicherweise grösste Open-Source-Projekt dieses Jahrzehnts und mischt damit die Karten neu im Wettlauf der Big-Data-Spezialisten Spark und Hadoop.
Künftig will IBM "jährlich mehrere hundert Millionen Dollar" in den Hadoop-Konkurrenten Spark investieren, wie die 'New York Times' unter Berufung auf Robert Picciano berichtet. Picciano ist Senior Vice President von IBMs Abteilung für Data Analytics.
Bisher war das aus dem Umfeld von Google und Yahoo stammende Hadoop deutlich erfolgreicher als Apache-Konkurrent Spark. Während Hadoop im Big-Data-Bereich vor allem für seine Zuverlässigkeit im Umgang mit besonders grossen Datenmengen geschätzt wird, zeichnet sich Spark durch eine hohe Geschwindigkeit aus. Mit dem Engagement von IBM könnte sich das Machtgefüge nun zu Gunsten von Spark verschieben.
In der Vergangenheit war IBM bereits mit seinen Engagements wesentlich am Erfolg der ersten Personal Computer oder von Linux beteiligt, erinnert die 'New York Times'. In einer Pressemitteilung schreibt IBM selbst vom möglicherweise bedeutendsten Open-Source-Projekt der nächsten zehn Jahre – zumindest im Bereich Data.
Zu dem angekündigten Programm gehört, dass Spark künftig als Service über IBM Cloud angeboten wird. Über 3500 IBM-Entwickler werden zudem direkt oder indirekt für Spark arbeiten. Spark erhält zudem Zugang zur künstlichen Intelligenz IBM SystemML, die Teil des Ökosystems von Spark werden soll. (mik)

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