Infinigate: Brunner geht, Koitzsch kommt

16. März 2018 um 10:38
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André Koitzsch übernimmt ab 1. Mai die Geschäftsleitung von Infinigate Schweiz. Matthias Brunner verlässt den Security-Disti, bleibt aber Aktionär.

Er sei stolz darauf, dass niemand den Wechsel von André Koitzsch von Ingram Micro zu Infinigate vorzeitig ausgeplaudert hat, sagte (noch) Infinigate-Schweiz-Chef Matthias Brunner heute Morgen in einem Telefongespräch mit inside-channels.ch. So richtig überrascht ist aber trotzdem niemand: André Koitzsch (Foto) übernimmt ab 1. Mai die Gechäftsleitung von Infinigate Schweiz. Matthias Brunner, der die Schweizer Niederlassung des VAD seit 18 Jahren (!) aufgebaut hat, wird das Unternehmen verlassen. Er bleibe der Infinigate Gruppe, als Aktionär erhalten, heisst es in einer Pressemitteilung.
"Irgendeinmal muss jeder neuen Kräften Platz machen," sagt Brunner. Und er wolle gehen, bevor man ihn frage, wie lange er noch bleiben wolle. Brunner leitet Infinigate Schweiz seit 18 Jahren. In dieser Zeit habe der Security-Spezialist (Trend Micro, McAfee, SonicWall, HPE, Aruba, Barracuda, Gemalto, um nur einige Beispiele zu nennen) jedes Jahr Wachstum zwischen zwanzig und 30 Prozent hingelegt, sagt Brunner. Alleine diesen Februar sei der Umsatz von Infinigate um 38 Prozent gewachsen, so der Disti-Veteran. Infinigate Schweiz beschäftigt aktuell 42 Mitarbeitende.
Koitzsch beginnt am ersten April und hat dann genau einen Monat Zeit, um sich einzuarbeiten. Ab 1. Mai wird er dann die Führung übernehmen. Koitzsch hat sich in der Schweizer Distribution hochgearbeitet. Er kam über Actebis zu Tech Data, ging dann im Oktober 2012 zu Ingram Micro, wo er das Cloud-Business aufgebaut hat., übernahm Koitzsch seinen Job als Chef des VAD-Arms des Distis.
Gründergeneration tritt ab
Was er in Zukunft beruflich machen wird, weiss Brunner noch nicht. Es gebe viele Optionen und Möglichkeiten, so der 56-Jährige. Klar ist für Brunner aber eines: "Ich will Veränderung."
Brunner hat Infinigate auch durch schwierige Zeiten geführt und sorgte für eine im Schweizer Disti-Business seltene Kontinuität. Vor einem Jahr stieg mit H.I.G. ein externer Investor ein Die Ziele sind ehrgeizig: In den nächsten fünf Jahren soll der Umsatz auf eine Milliarde Euro steigen. (Christoph Hugenschmidt)

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