Intel übernimmt Antiviren-Spezialist McAfee

19. August 2010 um 13:51
  • security
  • intel
  • mcafee
  • übernahme
  • sicherheit
image

Chipgigant lässt sich die Übernahme 7,7 Milliarden Dollar kosten.

Chipgigant lässt sich die Übernahme 7,7 Milliarden Dollar kosten.
Der US-amerikanische Chiphersteller Intel will den Sicherheitsspezialisten McAfee für knapp 7,7 Milliarden US-Dollar übernehmen. Wie Intel mitteilt, hätten die Verwaltungsräte beider Firma der Übernahme bereits zugestimmt. Sicherheit sei ein fundamentaler Bestandteil von Online-Computing geworden. Man wolle darum die Sicherheit durch die Kombination einer Hard- und Softwarelösung verbessern, begründet der Chiphersteller seine Kaufabsichten. Ende April verbreiteten US-Medien bereits Gerüchte über eine allfällige Übernahme von McAfee. Als Kaufinteressent wurde damals aber der Computerhersteller Hewlett-Packard genannt.
Die 1987 gegründete Firma McAfee erwirtschaftete im vergangenen Jahr einen Umsatz von rund zwei Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen mit rund 6'100 Mitarbeitenden zählt nach eigenen Angaben derzeit etwa 30 Millionen Kunden.
Sowohl Aktionäre als auch die Wettbewerbsbehörden müssen der Transaktion noch zustimmen. (bt)

Loading

Kommentare

Anmeldung wird geprüft …

Mehr zum Thema

imageAbo

Ransomware-Angriff trifft Sublieferanten der Armee

Cyberkriminelle veröffentlichen Daten eines Schweizer Logistikspezialisten, darunter ein Ordner "Armasuisse". Laut Armee enthält dieser aber keine kritischen Daten.

publiziert am 16.10.2026
image

Pensionskasse Stadt Zürich untersucht Datenabfluss

Die PKZH hat Testdaten an PK Softech weitergegeben. Auch die Pensionskasse Post ist weiterhin mit der Untersuchung der Folgen des Cyberangriffs beschäftigt.

publiziert am 16.10.2026
image

Republik gesteht Datenleck

Seit August hatten Unbekannte Zugriff auf alle Nutzerdaten des Online-Magazins. Kreditkarteninformationen seien aber nicht betroffen.

publiziert am 16.10.2026
image

China steckt möglicherweise hinter Cyberattacke auf Beyond Gravity

Hinweise deuten zudem auf einen Abfluss von Daten hin. Die genaue Herkunft des Angriffs und das Ausmass des Vorfalls sind bislang nicht offiziell bestätigt.

publiziert am 15.10.2026