Jedem seine eigene "Cloud"

7. Juni 2012, 07:46
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Fotos auf der eigenen Harddisk weltweit veröffentlichen? Eine IP-Kamera vom Android-Smartphone aus steuern? Einen PC im Heimnetzwerk aus der Ferne vom Internet trennen?

Fotos auf der eigenen Harddisk weltweit veröffentlichen? Eine IP-Kamera vom Android-Smartphone aus steuern? Einen PC im Heimnetzwerk aus der Ferne vom Internet trennen?
Der taiwanische Hersteller D-Link hat seine ganz eigene Interpretation von "Cloud". "Cloud" ist, wenn Anwender ihre Geräte über die mydlink-Plattform steuern und/oder darüber Daten transportieren oder veröffentlichen können. So bietet der Hersteller zum Beispiel einen Netzwerk-Videorekorder (namens "Cloud Rekorder DNR-322L") an, der die Bilder der IP-Kameras (von D-Link, of course) aufnehmen kann und den man von seinem iPhone oder Android-Telefon aus bedienen kann. Von diesen Smartphones aus, kann man auch Aufzeichnungen ansehen - man kann sich also für relativ wenig Geld seinen eigenen High-Tech-Überwachungsstaat basteln.
Ein anderes "Cloud" Produkt von D-Link ist ein 300 MBit/s WLAN-Router, der ungefähr wie eine schwarze Coca-Cola-Dose aussieht, und den man ebenfalls vom Smartphone aus über mydlink verwalten kann. Das Gerätchen hat eine Firewall eingebaut und eine USB-Schnittstelle. An diese kann man ein Speichermedium anschliesen und damit eine "private Cloud" basteln, denn man kann Medieninhalte (Fotos, Videos, Sound) im drahtlosen Netzwerk veröffentlichen oder über mydlink auch an Mobiltelefone oder Tablet-PCs senden. Umgekehrt kann man von diesen aus über die Online-Plattform auch Daten auf dem Speichermedium ablegen.
Taschenrouterli
Auch irgendwie "cloud" ist ein herziges Taschen-Routerchen, das D-Link diesen Monat lancieren wird und das wir anlässlich eines Pressebesuchs des Hersteller schon mal in die Finger nehmen durften.
Der Mini-Router (siehe Foto) sieht aus wie ein Steckernetzteil und fungiert auch als WLAN-Access-Point. Praktisch ist das Ding als Repeater zum Beispiel in einem Hotel, in dem man nur für ein Gerät Zugang zum WLAN bekommt. Das Routerchen kommuniziert mit dem öffentlichen Hotspot und baut dann ein eigenes kleines drahtloses Netzwerk auf. So kann man es auch benützen, um ein WLAN auszudehnen. Auch das DIR-505 genannte Gerätchen hat einen USB-Anschluss, an den man einen Massenspeicher anschliessen kann, von dem aus man dann Inhalte auf mobile Geräte streamen kann. Das Gerätchen wird etwa 79 Franken kosten. (hc)

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