Neben der Empa in St. Gallen sollen dereinst lernende Roboter und andere intelligente Produktionssysteme entwickelt werden. Die Kantone St. Gallen, beide Appenzell und das Fürstentum Liechtenstein haben beim Bund ein nachgebessertes Projekt für einen Forschungs-Campus eingereicht.
Ob das Projekt als Teil des Schweizer Innovationsparks zugelassen wird, entscheide der Bund im Sommer, teilte die St. Galler Staatskanzlei am Donnerstag mit.
Auf dem Campus im Lerchenfeldquartier soll zusammen mit der Industrie interdisziplinäre Forschung betrieben und der Weg zum Markt gefunden werden. Im Fokus stehe die Entwicklung "intelligenter Produktionssysteme", zum Beispiel lernende Roboter. Ziel sei, mit neuartigen Produkten, Dienstleistungen oder Geschäftsmodellen in Hochkostenländern kosteneffektiv hochwertige Güter zu produzieren, heisst es im Communiqué.
Am Projekt beteiligt sind die Empa, die Universität St. Gallen, die Hochschule für Technik Rapperswil, die interstaatliche Hochschule für Technik Buchs, die Hochschule für Angewandte Wissen Bregenz und ein privates Institut.
Mit dem Projekt Nationaler Innovationspark wollen Bund, Kantone, Wissenschaft und Wirtschaft die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz sichern. In der Nähe von Hochschulen oder Forschungsinstitutionen sollen Zentren entstehen, in denen Spitzenforschung und unternehmerische Innovationstätigkeit vereint werden.
Der Nationale Innovationspark soll als Netzwerk organisiert werden, und neben zwei Hub-Standorten im Raum Zürich und Lausanne über mehrere Netzwerkstandorte verfügen. (sda/mim)