Logitech bleibt im Hoch

26. April 2017, 08:39
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Der vor 36 Jahren in der Westschweiz gegründete Computerzubehör-Konzern Logitech hat im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr einen weiteren Gewinnsprung verzeichnet.

Der vor 36 Jahren in der Westschweiz gegründete Computerzubehör-Konzern Logitech hat im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr einen weiteren Gewinnsprung verzeichnet. Unter dem Strich verdiente das Unternehmen fast 192 Millionen Dollar verglichen mit 119 Millionen im Vorjahreszeitraum.
Der operative Gewinn stieg gar um 53 Prozent auf 197 Millionen Dollar und damit so stark wie seit neun Jahren nicht mehr, wie Logitech am Mittwoch mitteilte. Der Umsatz wuchs um neun Prozent auf 2,21 Milliarden Dollar. Mit 13 Prozent erreichte das Wachstum im Retailgeschäft ein Sechs-Jahres-Hoch und wuchs im vierten Jahr in Folge stärker.
Zum Wachstum in besonderem Masse beigetragen hätten die Bereiche Video, mobile Lautsprecher, Spielezubehör und Smart Home, wird Logitech-CEO Bracken Darrell in der Mitteilung zitiert. Für ihn ist der Erfolg ein Beweis dafür, dass die Logitech-Strategie, auf innovative Produkte und den Retail zu setzen, weiterhin greift.
Den grössten Anteil am Umsatz machten zwar mit fast einer halben Milliarde Dollar erneut die Computermäuse aus, die Logitech einst zwar nicht erfunden, aber massenmarktfähig gemacht hat. Allerdings stagnierte die Zahl auf Vorjahresniveau. Der Videobereich wuchs dagegen mit 40 Prozent am stärksten.
Für das kommende Jahr rechnet Logitech mit einem Wachstum beim Retailumsatz im hohen einstelligen Bereich. Der operative Gewinn soll auf 250 bis 260 Millionen Dollar anwachsen. (sda/hjm)

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