"Longhorn", SQL Server und Visual Studio 2008 kommen am 27. Februar 2008

11. Juli 2007, 08:47
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Microsoft-Chef Kevin Turner: "Ich sehe Geld. Ich rieche Geld. Ich höre Geld."

Microsoft-Chef Kevin Turner: "Ich sehe Geld. Ich rieche Geld. Ich höre Geld."
Man mag Microsoft vorwerfen was man will, aber falsche Bescheidheit oder die Verschleierung der wahren Absichten gehören nicht zu den Untugen der Redmonder. Microsoft-COO Kevin Turner kündigte gestern an der weltweiten Partnerkonferenz in Denver die nächsten Versionen der wichtigen Serverprodukte (Windows Server 2008, ehemals "Longhorn", SQL Server 2008) und der Entwicklungsumgebung Visual Studio wie folgt an:
"Ich sehe ein Ding im Geschäftsjahr 08. Ich sehe Geld. Ich sehe die Umwandlung in Geld (Turner benutzt hier "Monetization", was so viel heisst, wie die Entwicklung eines profitablen Geschäftsmodells). Ich kann es riechen, hören und sehen, okay, weil in diesem Jahr werden wir aus Innovation Geld machen. Noch Fragen?
Microsoft werde an der Partnerkonferenz weitere "grosse Hunde" ("big dogs") ankündigen, zuerst Windows Server 2008, die Datenbank SQL Server 2008 und die Entwicklungsumgebung Visual Studio 2008. Diese drei - für Microsoft zentrale Produkte - werden gemeinsam ab dem 27. Februar 2008 verfügbar sein, sagt Turner. Dies sei der grösste einzelne Produkte-Launch in der Geschichte von Microsoft. Und für Microsoft-Partner warteten hunderte Milliarden Dollar (kein Tippfehler) darauf, durch die Vermarktung der drei Produkte-Familien "gemacht" zu werden.
Sieben Milliarden Dollar jährlich in Entwicklung
Weiter sprach Turner, als Leiter des operativen Geschäfts von Microsoft natürlich ein Zahlenmensch, über das Geld, das für Forschung und Entwicklung ausgegeben werden soll. Sieben Milliarden Dollar jährlich werde Microsoft F&E ausgeben, so Turner. Redmond werde das Geld in vier strategische Geschäftsfelder stecken. Erstens in die Weiterentwicklung von PC-Software (Office und Windows), zweitens in Server-Software, drittens in Unterhaltung (XBox, Zune, IPTV) und viertens in "Software plus Services". "Software plus Services" meint in Wirklichkeit "Software-as-a-Service", also über das Internet angebotetene Miet-Software, wie die gestern definitiv vorgestellte Online-Version von "Dynamics CRM". (Christoph Hugenschmidt)

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