Mailchimp könnte verkauft werden

2. September 2021 um 10:36
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Mehr als 10 Milliarden Dollar will der US-Software­anbieter Intuit Berichten zufolge für Mailchimp ausgeben.

Intuit, ein kalifornischer Softwareanbieter, ist offenbar an Mailchimp interessiert. Mehr als 10 Milliarden Dollar wolle Intuit für das E-Mail-Marketingunternehmen aufwerfen, schreibt 'Bloomberg' mit Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
Die Gespräche seien im Gange und falls sie erfolgreich seien, so der Bericht, wäre es die grösste Übernahme, die Intuit je tätigte. Es könne aber auch sein, dass kein Deal zustande kommt. Vertreter von Intuit und Mailchimp reagierten nicht auf Anfragen der US-Nachrichtenagentur.
'Bloomberg' berichtete bereits Anfang August, dass Mailchimp einen Verkauf in Erwägung ziehe. Neben Intuit seien auch weitere Technologieunternehmen sowie Private-Equity-Firmen an Mailchimp interessiert. 
Laut den 'Bloomberg'-Quellen erzielte Mailchimp vergangenes Jahr einen Gewinn von 300 Millionen Dollar. Für 2019 gab das Unternehmen bekannt, auf dem besten Weg zu sein, einen Jahresumsatz von 700 Millionen Dollar zu erreichen.
Mailchimp geht auf eine Webdesign-Agentur namens Rocket Science Group zurück, die 2001 von Ben Chestnut (CEO) und Dan Kurzius gegründet. Anfang Jahr hat Mailchimp die SMS-Marketingplattform Chatitive übernommen, die eine personalisierte Kommunikation zwischen Unternehmen und ihren Kunden ermöglicht.
Das in den 1980er Jahren gegründete Unternehmen Intuit bietet unter anderem Turbotax, eine Steuerlösung für US-Bürger, sowie Quickbooks, eine Buchhaltungslösung für US-amerikanische und kanadische KMU.

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