Mega-Outsourcing-Deal von Shell an EDS, AT&T und T-Systems

31. März 2008 um 13:05
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Fünf Jahre, vier Milliarden Dollar, 3000 Arbeitsplätze.

Fünf Jahr, vier Milliarden Dollar, 3000 Arbeitsplätze.
Der holländisch-britische Ölmulti Shell lagert die Informatik und Telekommunikation komplett aus. Drei internationale IT-Dienstleister, nämlich EDS (Desktops, eine Milliarde Dollar), AT&T (Netzwerke und Telekommunikation, 1,6 Milliarden Dollar) und T-Systems (Rechenzentren/Storage, eine Milliarde Euro) konnten sich den auf fünf Jahre angelegten Megadeal sichern. 3'000 von total 3'600 Leuten der Shell-Informatik müssen den Arbeitgeber wechseln. Entlassungen soll es nur wenige geben - trotzdem glaubt Shell an grosse Einsparungen aus der Auslagerung der Informatik.
900 der 3'000 "Ausgelagerten" werden von T-Systems übernommen, die sich auch alle Rechenzentren von Shell einverleibt. Shell betreibt in den RZs unter anderem SAP mit über 7400 Anwendungsservern. T-Systems verlegt gleichzeitig die US-Zentrale nach Houston, wo sich das RZ von Shell befindet und konzentriert das Service Management am ehemaligen Shell-Standort in Malaysia.
Der Mega-Oustourcingdeal hat wahrhaft globale Dimensionen. So geht es um über 1'500 Standorte von Shell in über 100 Ländern. Die Auslagerungspläne des Ölkonzerns haben im Januar zu Protesten von IT-Angestellten in England geführt. Noch am 19. März behauptete Shell gegenüber den IT-Leuten in England, es sei noch nicht entschieden, ob überhaupt ausgelagert wird oder nicht. (Christoph Hugenschmidt)

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