Seit mehr als zwei Jahrzehnten zeichnet Cognizant für den Betrieb der globalen IT-Organisation von Novartis verantwortlich. Der indische Outsourcing-Konzern wurde jetzt damit beauftragt, im Rahmen eines Fünfjahresvertrags die IT-Systeme in einem KI-gestützten Betriebsmodell zu bündeln, teilt Cognizant mit.
Anfang Jahr hatte bereits die Vertragsverlängerung mit einem Wert von einer Milliarde US-Dollar im Raum gestanden. Die Zeitung '
The Times of India' hatte berichtet, dass es auch um das IT-Management mit KI-Unterstützung ging. Den Bericht wollten damals allerdings weder Cognizant noch Novartis kommentieren. Indien fungiert der Zeitung zufolge als ein globaler Hub für Novartis. Im Novartis Corporate Center in Hyderabad und in Mumbai beschäftigt das Unternehmen rund 8500 Mitarbeitende.
Im Rahmen der neuen Vereinbarung wolle Cognizant die bis anhin teilweise fragmentierte Servicebereitstellung durch ein integriertes, KI-gestütztes Betriebsmodell ersetzen. Das Ziel sei, die Benutzererfahrung zu verbessern, die Effizienz zu steigern, die Komplexität zu reduzieren und die Technologieleistung besser aufeinander abzustimmen. So wolle der IT-Dienstleister eine skalierbare Grundlage für die KI-Transformation von Novartis schaffen. "Die Pharmaindustrie entwickelt sich rasch in Richtung digital gestützter Abläufe. Dies erfordert die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften, fortschrittliche Analysen, hohe Zuverlässigkeit und die Integration von KI auf skalierbaren Plattformen", sagte Manoj Mehta, Präsident EMEA bei Cognizant, in der Mitteilung.