MELANI darf weiterleben

24. Januar 2007, 17:07
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Heute hat der Bundesrat ja einige Weichen für die Schweizer "E-Government-Zukunft" gestellt: Die E-Government-Strategie wurde verabschiedet. Sozusagen nebenbei hat die Landesregierung nun auch entschieden, die Melde- und Analysestelle Informationssicherung MELANI als Bundesstelle weiterzuführen.
MELANI hat damit seine Probezeit überstanden. Der Bundesrat hat im Herbst 2003 das EFD damit beauftragt, zusammen mit den Betriebspartnern des EJPD (Bundesamt für Polizei) und des Swiss Education & Research Network (SWITCH-CERT) eine Melde- und Analysestelle Informationssicherung aufzubauen und ihm Ende 2006 einen Evaluationsbericht unterbreiten. MELANI ist seit dem 1. Oktober 2004 operativ und hat die Aufgabe, die kritischen Infrastrukturen der Schweiz (z.Bsp. Energieversorgung, Bankenwesen, Telekommunikation, usw.) zu schützen, insbesondere dort, wo diese vom Funktionieren der Informations- und Kommunikationsinfrastrukturen abhängen.
Das Center for Security Studies der ETH Zürich, so der Bundesrat, das die Evaluation durchgeführt hat, bewerte nun die Wirksamkeit und Zweckmässigkeit der Aktivitäten von MELANI als äusserst positiv. Auch ausländische staatliche Stellen, die ähnliche Aufgaben haben, würden MELANI manchmal als Vorbild für die eigenen Aktivitäten verwenden. (hjm)

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