Microsoft übertrifft Erwartungen

24. Oktober 2019, 08:29
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Microsoft profitiert weiterhin von dem Fokus auf das Cloud-Geschäft und dem nahenden Ende der Unterstützung von Windows 7.

Microsoft profitiert weiterhin von dem Fokus auf das Cloud-Geschäft und dem nahenden Ende der Unterstützung von Windows 7. Im vergangenen Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 14 Prozent auf 33,1 Milliarden Dollar.
Der Gewinn sprang in dem Ende September abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal um 21 Prozent auf 10,7 Milliarden Dollar hoch, wie Microsoft nach US-Börsenschluss am Mittwoch mitteilte. Damit übertraf Microsoft die durchschnittlichen Prognosen der Analysten sowohl bezüglich Umsatz- als auch Gewinn deutlich.
Die Erlöse mit Cloud-Diensten und Servern stiegen um 30 Prozent. Dabei wuchs der Umsatz der Cloud-Plattform Azure um 59 Prozent. Das war etwas langsamer als in den Quartalen davor. Dies könnte auch ein Grund dafür, dass der Aktienkurs trotz der unerwartet guten Zahlen keinen Freudensprung machte. Die Aktie notierte im nachbörslichen Handel kaum verändert.
Das Geschäft mit Windows-Produkten für Unternehmen wuchs um 26 Prozent. Microsoft beendet den regulären Support für das immer noch in vielen Firmen und Haushalten genutzte Betriebssystems Windows 7 Anfang 2020 auslaufen.
Deswegen steigen die Kunden verstärkt auf das neuere Windows 10 um. Das ist oft auch mit dem Austausch von Geräten verbunden. Der Umsatz mit dem Verkauf von Windows auf neuen Computern wuchs um neun Prozent. Dabei stand einem Zuwachs von 19 Prozent im Firmengeschäft ein Rückgang von 7 Prozent bei Verbraucher-PCs gegenüber.
Das Geschäft mit der Spielekonsole Xbox blieb praktisch unverändert. Die gesamten Gaming-Erlöse sanken um sieben Prozent. Bei den Surface-Geräten gab es einen Umsatzrückgang von vier Prozent - was vor allem daran liegen dürfte, dass Microsoft die neuen Modelle erst vor wenigen Wochen vorstellte.
Der Konzern nennt bei diesen einzelnen Geschäftsbereichen nur die prozentuale Umsatzentwicklung, aber nicht die Höhe der Erlöse - und macht auch keine Angaben dazu, wie profitabel sie sind. (Keystone-sda/hjm)

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