Migros prämiert Anti-Internet-Zensur-Projekt

29. Oktober 2007, 09:46
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Die Migros hat einen Teil ihrer aus dem "Kulturprozent" stammenden Fördergelder für Projekte aus dem Bereich der digitalen Kultur reserviert.

Die Migros hat einen Teil ihrer aus dem "Kulturprozent" stammenden Fördergelder für Projekte aus dem Bereich der digitalen Kultur reserviert. Eine Jury hat 50'000 Franken auf drei Schweizer Teams verteil. Hauptpreisträger sind Chrstoph Wachter und Mathias Jud aus Wallisellen mit einem politischen Open Source-Projekt namens "picidae". Sie erhalten 25'000 Franken von der Migros.
"picidae" ist ein Projekt, dass sich gegen politische Zensur im Internet richtet, wie sie zum Beispiel in China und vielen anderen Ländern praktiziert wird. Die Lösung wandelt normale Websites in Bilder um - so können zumindest automatisierte Zensurmassnahmen, die auf Schlüsselwörtern basieren, umgangen werden. Der Name "Picidae" ist übrigens der lateinische Name für die Vogelfamilie der Spechte – wie ein Schwarm Spechte soll das Projekt viererorts Löcher in die Wälle der Internet-Zensur boren.
Weitere Fördergelder der Migros würden für das Roboterorchester "Rozzobianca" von Renato Grob und Lisette Wyss aus Bern (20'000 Franken), sowie das Projekt "bitbug" des Bernes Michael Gianfreda (5000 Franken) zugesprochen. (hjm)

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