Der "Tag der Informatik", der am Freitag in einer Woche in
Zürich über die Bühne geht wird, dürfte zu einem Erfolg werden. Bereits haben sich mehr als 90 Klassen mit über 2000 SchülerInnen für den Besuch auf dem Zürcher Turbinenplatz angemeldet. Dass die Hasler Stiftung die Transportkosten für angemeldete Schulklassen übernimmt, ist ebenso so geschickt wie grosszügig.
Die Veranstalter des "1. eidgenössischen Informatikfests" hoffen nun auf mindestens 10'000 BesucherInnen des Anlasses. Die Massen anlocken dürften nicht nur das
wirklich vielfältige Programm sondern auch der Umstand, dass die 4'500 IT-Profis der Credit Suisse in der Schweiz einen halben Tag Fortbildung für den Ausflug ins Zürcher Industriequartier abbuchen können.
Dass ein "Jahr der Informatik" nicht genügen kann, ist allen Beteiligten klar. So ist denn auch die zentrale
Kampagne der Hasler Stiftung an den Gymnasien zur Förderung der Ausbildung von Informatik-LehrerInnen über 10 Jahre ausgelegt.
Und dann?
Wie und in welcher Form nächstes Jahr die Image-Kampagne weitergehen wird, ist andiskutiert und das Thema von Gesprächen diesen Herbst, wie gestern an einer Medienveranstaltung erklärt wurde.
Sicher ist, dass das
Aufräumen in der wild wuchernden Landschaft der IT-Verbände weitergehen wird. Auch sicher ist, dass die Kampagne auch nächstes Jahr von einem der wichtigsten Player unterstützt wird. Credit Suisse wird sich in der einen oder anderen Form weiterhin engagieren, sagte CS-CIO Karl Landert gestern. (hc)