Nach DSGVO-Busse liefert Whatsapp mehr Daten­schutz-Infos

22. November 2021, 15:26
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Der Messenger-Anbieter bietet Nutzern mehr Informationen dazu, warum und welche Daten gespeichert werden. An der Datenverarbeitung an sich ändert sich jedoch nichts.

Whatsapp ergänzt nach der hohen Strafe der irischen Datenschutzbehörde die Nutzungsregeln mit weiteren Informationen. Daran, wie die Daten verarbeitet werden, ändere sich aber nichts, betont zu Meta (Facebook) gehörende Chatdienst. 
Man nehme lediglich die von den Datenschützern angeordneten Klarstellungen vor. Whatsapp will die im September verhängte Strafe in Höhe von 225 Millionen Euro kippen, muss während des Verfahrens dazu die Auflagen aber trotzdem erfüllen.
Ausführlichere Informationen gibt es dem Unternehmen zufolge unter anderem darüber, warum Daten gespeichert oder gelöscht und wie sie über Grenzen hinweg übermittelt werden. Auch werde die rechtliche Basis für die Verarbeitung der Daten mit mehr Details dargestellt. Die Whatsapp-Nutzer sollen mit einem Banner in der App auf die Neuerungen hingewiesen werden.
Die Datenschutzbehörde in Irland, wo der Messenger-Anbieter seinen Sitz für Europa hat, warf Whatsapp Anfang September Verstösse gegen die Europäische Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) vor. Es ist die bislang zweithöchste Datenschutz-Strafe nach den 746 Millionen Euro, die von den luxemburgischen Datenschützern gegen Amazon verhängt wurden. Der Online-Händler wehrt sich ebenfalls dagegen.

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