Der finnische Handy-Riese will eine Open-Source-Community initiieren.
Am 'LinuxWorld Summit' in New York hat Nokia heute sein erstes "Internet Tablet" vorgestellt. Das kleine "Surfbrett" hat einen 800 x 480 Pixel grossen Bildschirm, Software, um diverse Medien abzuspielen (RSS Reader, Internet-Radio, Browser, diverse Media Players), einen E-Mail-Client sowie eine WLAN- und eine Bluetooth-Schnittstelle. Der berührungsempfindliche Bildschirm dient auch als Tastatur - das Gerät taugt also eher als Media-Player denn als Arbeitsinstrument. In der nächsten Generation soll das Gerät auch Voice-over-IP (Internet-Telefonie) und Chat-Programme unterstützen.
Das "Nokia 770" genannte Gerät (Foto) läuft unter einem Linux-Derivat von Nokia (Nokia Internet Tablet 2005 software edition). Die Finnen hoffen, dass sich rings um das Betriebssystem eine Open-Source-Community entwickelt, die die Software für das "Internet Tablet" erweitert. Zu diesem Zweck gibt es eine
Internet-Seite für Entwickler.
Das mobile Surfgerät soll "in ausgewählten Ländern" ab Herbst erhältlich werden. (hc)