Norwegische Regierung setzt auf OpenDocument

15. Mai 2007, 15:25
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    Wie verschiedene Meiden übereinstimmend berichten, hat eine von der norwegischen Regierung beauftragte Kommission die Empfehlung ausgesprochen, künftig bei Behördendokumenten auf das quelloffene Dateiformat OpenDocument zu setzen.

    Wie verschiedene Meiden übereinstimmend berichten, hat eine von der norwegischen Regierung beauftragte Kommission die Empfehlung ausgesprochen, künftig bei Behördendokumenten auf das quelloffene Dateiformat OpenDocument zu setzen. Damit erhält der Dokumentenstandard weiter Auftrieb, während das Konkurrenz-Produkt von Microsoft, Office Open XML, einmal mehr nicht berücksichtigt wird.
    Norwegen hatte bereits vor zwei Jahren signalisiert, dass proprietäre Dateiformate verbannt werden sollen. Damals wurde die Initiative "eNorge 2009" lanciert, die eine allgemeine Bevorzugung von quelloffener Software vorsieht.
    PDF soll als Dokumentenformat ebenfalls berücksichtigt werden. Entscheidend ist für die norwegische Regierung offensichtlich, dass OpenDocument und PDF ISO-Standards sind und mehrere diverse Programme unterstützen. Microsofts OOXML hingegen eignet sich nur für Microsoft Office. Zudem hat es immer noch keine ISO-Zertifizierung. (mim)

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