Novartis investiert in Healthcare-Technologie

12. Januar 2015, 09:56
  • e-government
  • big data
  • e-health
  • novartis
  • qualcomm
image

Joint Venture mit Qualcomm gegründet.

Joint Venture mit Qualcomm gegründet.
Der Basler Pharmakonzern Novartis gründet ein Gemeinschaftsunternehmen mit der amerikanischen Qualcomm Ventures für Investitionen in Firmen, die sich mit Healthcare und Technologie beschäftigen. Der Ableger soll mit bis zu 100 Millionen Dollar dotiert werden, wie Novartis am Montag mitteilte. Qualcomm Ventures ist ein Tochterunternehmen des gleichnamigen Chipherstellers.
Das Joint Venture ziele auf Firmen im frühen Entwicklungsstadium mit neuartigen Technologien, Produkten und Dienstleistungen zum Nutzen von Ärzten und Patienten.
Im Auge hat Novartis auch mobile Technik. Die Branche erwarte grosse Fortschritte in Verbindung etwa mit Mobiltelefonen, tragbaren Geräten sowie Technologien zur Verarbeitung grosser Datenmengen (Stichwort Big Data). Novartis hatte sich kürzlich schon für eine Datenauswertungs-Plattform von Qualcomm für klinische Versuche entschieden.
Das Mutterhaus Qualcomm Incorporated stellt insbesondere Microchips her, die in Mobiltelefonen und Tablets verwendet werden. Für 2014 hatte Qualcomm Einnahmen von 26,5 Milliarden Dollar ausgewiesen. (sda/mim)

Loading

Mehr zum Thema

image

Post erwirbt Mehrheit an EPD-Betreiber Axsana

Der Konzern erhofft sich mit dem Zukauf einen Schub für das elektronische Patientendossier und will eine einheitliche Infrastruktur schaffen.

publiziert am 9.8.2022
image

Post startet Bug-Bounty-Programm für ihr E-Voting-System

Vier Wochen lang sollen ethische Hacker erstmals auch die für den realen Einsatz vorgesehene Infrastruktur der Post testen können.

publiziert am 8.8.2022
image

Schweiz will für digitale Aussen­politik mit Estland zusammen­arbeiten

Die Schweiz will mit Estland verstärkt kooperieren, um neue Technologien in der Aussenpolitik einzusetzen und die Digitalisierung zu stärken.

publiziert am 8.8.2022
image

Ressourcenmangel: Armee sucht ICT-Leihpersonal für bis zu 55 Millionen Franken

Der IT-Dienstleister der Armee will viel Unterstützung anheuern, nachdem er letztes Jahr wegen schleppenden Projekten in die Kritik geraten war. Auch weitere Massnahmen laufen.

publiziert am 5.8.2022