Open Government Data: Bund will kein zentrales Verzeichnis

12. Juni 2014, 09:20
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Die Öffnung der Datenbestände des Bundes ist bereits in Gang.

Die Öffnung der Datenbestände des Bundes ist bereits in Gang. Aus diesem Grund hat der Ständerat am Donnerstag eine Motion aus dem Nationalrat abgelehnt. Er betrachtet diese als erfüllt. Der Nationalrat hatte mit dem Ja zur Motion zum Thema Open Government Data (OGD) auf eine beschleunigte Umsetzung hinwirken wollen. Nach dem Nein des Ständerates ist der Vorstoss jedoch vom Tisch.
Nationalrätin Edith Graf-Litscher (SP/TG) forderte mit der Motion ein zentrales Verzeichnis aller Datenbestände des Bundes, den Aufbau eines Zugangsportals zu den öffentlich verfügbaren Daten sowie Massnahmen, um die zugänglichen Datenbestände bekannt zu machen.
Der Bundesrat hatte sich nur mit Teilen der Forderungen einverstanden gezeigt. Skeptisch beurteilte er namentlich ein zentrales Verzeichnis für die Datenbestände des Bundes. Die Kosten seien nicht abzuschätzen, argumentierte er.
Dem Ruf nach Transparenz bei den Daten der Bundesverwaltung will jedoch auch der Bundesrat Rechnung tragen. Er verabschiedete unterdessen eine OGD-Strategie. Ziel ist es, beispielsweise Umwelt-, Wetter- oder Geodaten vermehrt für jedermann im Internet zugänglich zu machen. (sda/mim)

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