OpenDocument soll ISO-Standard erhalten

11. Oktober 2005 um 13:12
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Weiterer Schlag gegen proprietäre Dateiformate.

Weiterer Schlag gegen proprietäre Dateiformate.
Das "Open Document Format for Office Applications" (kurz OpenDocument) der Standardisierungs-Organisation OASIS ist ein offenes Dateiformat, das insbesondere von der Open-Source-Community benutzt wird. StarOffice und das quelloffene OpenOffice unterstützen den Standard ebenfalls. Für die Interoperabilität zwischen verschiedenen Stellen – insbesondere in der öffentlichen Verwaltung – ist ein einheitliches Dateiformat wichtig, damit ein Dokument mit verschiedenen Programmen problemlos bearbeitet werden kann.
OASIS hat nun die Spezifikationen zu OpenDocument offiziell der "International Organization for Standardization" (ISO) vorgelegt. Ziel ist es, eine ISO-Zertifizierung zu erhalten, die hohe Anerkennung geniesst. So würde der Druck auf Microsoft steigen. Der Softwareriese unterstützt das Format nicht, sondern setzt auf das eigene, proprietäre Dateiformat. Erst kürzlich hat der US-Bundesstatt Massachusetts beschlossen, ab 1. Januar 2007 auf OpenDocument zu setzen und demzufolge auf Microsoft-Produkte zu verzichten. (mim)

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