SBB führt Fairtiq-Lösung für GPS-Ticketing ein

13. November 2019, 14:56
  • technologien
  • sbb
image

Seit Ende 2018 testeten die SBB die Funktion "EasyRide" in ihrer Preview-App.

Seit Ende 2018 testeten die SBB die Funktion "EasyRide" in ihrer Preview-App. Die Option ermöglicht es den Kunden bei Beginn der Reise einzuchecken und am Schluss wieder auszuchecken. Dabei werde die gefahrene Strecke lokalisiert und das passende Billett automatisch gebucht.
Hinter der EasyRide-Funktion steckt die Technologie von Fairtiq. Das Berner Startup bietet seine GSP-Ticketing-App bereits seit 2016 an. Diese wurde vorerst von der Rhätischen Bahn und den Verkehrsbetrieben Luzern und Freiburg eingesetzt, ist aber seit Mai 2018 auf dem GA-Streckennetz in der ganzen Schweiz verfügbar.
Wie die SBB in einer Mitteilung schreibt, hätten seit Oktober 2018 rund 15'000 Personen EasyRide verwendet. Das Unternehmen ziehe eine positive Bilanz aus dem Test und führe das automatische Ticketing in der App nun für alle Kunden ein. Um EasyRide nutzen zu können, müssen Reisende über ein SwissPass-Login verfügen und ein Zahlungsmittel in der SBB-App hinterlegen, damit die Fahrten verrechnet werden können. Ausserdem muss die Standortbestimmung des Smartphones aktiviert sein. (kjo)

Loading

Mehr zum Thema

image

Netflix bestätigt Partner-Suche für Werbung

Der Streaming-Anbieter will einen "einfachen Markteintritt" in das Geschäfts­feld und sein Werbe­angebot anschliessend weiterentwickeln.

publiziert am 24.6.2022
image

Podcast: 5G und Glasfaser – wer soll beim Ausbau mitreden?

Wir waren am Telekom-Gipfel des Branchenverbands Asut und nehmen die Themen kritische Infrastruktur, 5G und Glasfaser auf. Die Telcos sagen: Finanzierung ja, hereinreden nein. Das geht nicht auf.

publiziert am 24.6.2022
image

SIC und euroSIC ins Secure Swiss Finance Network integriert

Damit werden täglich Transaktionen in der Höhe von 300 Milliarden Franken über das speziell gesicherte Finanznetzwerk abgewickelt.

publiziert am 21.6.2022
image

5G in Westeuropa noch kaum in Verwendung

Das wird sich aber in den nächsten Jahren schnell ändern, glaubt der Netzwerk-Ausrüster Ericsson.

publiziert am 21.6.2022