Dem US-amerikanischen Druckerhersteller Lexmark geht es weiterhin nicht gut. Im dritten Quartal sank der Umsatz im Consumer-Geschäft um 13 Prozent auf 468 Millionen Dollar. Trotz Umsatzwachstum im Business-Bereich um 5 Prozent auf 728 Millionen Dollar kündigte das Unternehmen Restrukturierungsmassnahmen an. Bis Ende 2008 werden 1650 Stellen gestrichen. Damit will Lexmark im nächsten Jahr 40 Millionen Dollar und danach jährlich weitere 60 Millionen Dollar sparen.
Die Massnahmen: Eine der beiden Inkjet-Supplies-Fabriken in Mexiko soll geschlossen werden. Die andere ist von Restrukturierungen betroffen. Weiter sollen die Kosten in verschiedenen Bereichen wie Marketing, Verkauf und in der Beschaffungskette durch Verlagerungen von Arbeiten in Niedriglohnländer gespart werden. Als dritte Massnahme sollen Marketing und Verkauf für den Consumer-Bereich in solchen Ländern intensiviert werden, wo viel Druckerzubehör verkauft wird. (mim)