Schräge Blicke für mehr Übersicht

15. Februar 2007, 16:30
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Microsofts Virtual Earth bietet nun nicht länger nur Draufsicht, sondern auch einen frei beweglichen und zoombaren Blick im 45-Grad-Winkel.

Microsofts Virtual Earth bietet nun nicht länger nur Draufsicht, sondern auch einen frei beweglichen und zoombaren Blick im 45-Grad-Winkel.
"Bird's Eye View" oder Vogelperspektive nennt Microsoft die neue Option in Virtual Earth. Dabei hat der User die Möglichkeit, Städte nicht länger nur in der Draufsicht, sondern auch aus einem 45-Grad-Winkel zu betrachten, der dem Betrachter einen deutlich plastischeren Eindruck vermittelt. Was bei Sehenswürdigkeiten zu einem echten Aha-Erlebnis wird, ist aber auch in ganz alltäglichen Anwendungen nützlich.
So erwartet man in Redmond Applikationen aus den unterschiedlichsten Bereichen. Tourismus oder Immobilien sind lediglich die offensichtlichsten Anwendungen. Möglich werden die gestochen scharfen Aufnahmen, in dem bei schönem Wetter ein Spezialflugzeug mit einer Fünffach-Kamera in definierten Mustern die Stadt abfliegt. Dabei entstehen sowohl eine Draufsicht, als auch vier Aufnahmen im 45-Grad-Winkel, die als Rohmaterial für Virtual Earth genutzt werden. Derzeit sind so 48 deutsche Städte und weitere in Städte in Frankreich, Italien, Spanien, den Niederlanden, Norwegen und natürlich den USA in dieser Form abrufbar. Fünfzehn amerikanische Städte sind sogar schon im nächsten Ausbauschritt als echtes 3D-Modell zu besichtigen.
Während Virtual Earth damit neue Massstäbe bei der Online-Kartendiensten setzt, bleibt der Sicherheitsaspekt weiter unklar. Welche Gebäude in einer Stadt dürfen oder müssen so verändert werden, dass das Kartenmaterial nicht als perfekte Grundlage zur Planung von Verbrechen oder Anschlägen genutzt werden kann? (tm)

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