Schweizer Credit Suisse kriegt neue IT-Leiterin

26. August 2019, 10:24
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Kirsten Renner steigt innerhalb der CS auf, ebenso ihr Vorgänger, Mario Crameri. Dies im Rahmen einer Reorganisation.

Kirsten Renner steigt innerhalb der CS auf, ebenso ihr Vorgänger, Mario Crameri. Dies im Rahmen einer Reorganisation.
Die neue IT-Leiterin der Credit Suisse in der Schweiz heisst Kirsten Renner. Dies meldet die Grossbank. Renner wird per 1. September Nachfolgerin von Mario Crameri, welcher im Rahmen einer Reorganisation die neu geschaffene Geschäftseinheit "Direct Banking" leiten wird.
Renner ist erst seit Februar 2019 bei der Credit Suisse, dies als Head of IT Solution Delivery und Mitglied des Führungsteams von Crameri war.
Sie wechselte nach 18 Jahren bei ABN Amro Bank zur Credit Suisse. Bei den Holländern war sie laut ihrem LinkedIn-Profil vom Product Manager Internet Banking zur CIO International aufgestiegen.
In dieser Funktion sei sie für die Entwicklung von IT-Applikationen und den Support aller Geschäftsbereiche ausserhalb der Niederlande verantwortlich gewesen, so die Medienmitteilung. Diese hebt zudem speziell hervor, dass Renner eine unternehmensweite Funktion als Program Manager "Agile Transformation" bekleidet habe und ihre Karriere als Java-Entwicklerin begonnen habe.
Renner wird direkt an Robert Wagner, Chief Operating Officer der Credit Suisse (Schweiz), berichten.
"Substantielle Investitionen"
Mario Crameri, seit mehr als acht Jahren Head IT and Operations Swiss Universal Bank beziehungsweise CIO Switzerland, wird als Leiter "Direct Banking" im Schweizer Markt Retail- und Gewerbekunden mit über 500 CS-Mitarbeitenden betreuen, die "in erster Linie Basisprodukte" nutzen.
Für diese sollen neue Produkte entwickelt werden und es würden auch "substanzielle Investitionen für digitale Lösungen in den beratungsintensiven Bereichen getätigt". Die Geschäftseinheit sei stark digital geprägt, so die Mitteilung, denn man will junge, digitale Kunden nicht Revolut oder Neon überlassen. Man plant für dieses Segment digitale 3.-Säule-Angebote und Roboadvisor-Lösungen, hiess es dazu auf Anfrage der Nachrichtenagentur 'AWP' bei Credit Suisse. Konkreter über ihre Pläne informieren wird die Bank in der ersten Jahreshälfte 2020.
Die digitalen Angebote über alle Kundengruppen hinweg würden auch nach der Reorganisation von der CS-Einheit Digitalization & Products konzipiert und umgesetzt. Anke Bridge Haux bleibe auch Leiterin dieser Einheit. (mag mit Material von Keystone-sda)

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