Schweizer Unternehmen wollen keine eigene Adressendung

18. Juli 2012, 13:53
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Die globale Adressverwaltung ICANN will die --http://www.

Die globale Adressverwaltung ICANN will die mögliche Zahl von Domain-Endungen.
Global war die Resonanz mit über 750 Bewerbern auf gut 230 Adressendungen gross, so die 'Aargauer Zeitung' beworben, haben sich vor allem Schweizer Grosskonzerne wie Swatch oder Richemont für eine eigene TLD beworben.
Kommunikationsmöglichkeit oder Geldverschwendung?
"Zu wenig Nutzen für viel Geld und Aufwand", findet man beim Zementkonzern Holcim gegenüber der Zeitung. Aber auch die Grossbank Credit Suisse hat sich dagegen entschieden. Die Endung .cs sei bereits als Länderdomäne registriert und .creditsuisse sei zu lang. Der Internet-Experte Peter Leuzinger von Netnames zeigt sich gegenüber der 'Aargauer Zeitung' überrascht: "Damit haben sich die Schweizer Konzerne eine Chance vertan." Denn bis die ICANN wieder eine neue Anmelderunde einläute, könne es gut und gern vier bis fünf Jahre dauern.
Einige Unternehmen sehen allerdings interessante neue Kommunikationsmöglichkeiten oder einfach den Schutz vor dem Zugriff Dritter. Laut der Zeitung hat sich zum Beispiel ABB mit einem Domain-Projekt, das vor zwei Jahren gestartet wurde, gut vorbereitet. ABB-Bereichsleiter Beat Weibel erklärt der 'AZ': "Denkbar ist, dass wir künftig Kunden, Zulieferern, aber auch einzelnen Produktesparten eigene Domainnamen vergeben." Zum Beispiel turbolader.abb für die Kompressoren-Sparte aus Baden. Auch die Schweizer Grossbank UBS hat sich für die Domain .ubs beworben. (lvb)

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