Software für USB-Stick von Sony enthält Rootkit

28. August 2007, 14:34
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    Die finnischen Security-Experten von F-Secure haben entdeckt, dass die Software zu einem USB-Stick von Sony Rootkit-Funktionen enthält.

    Die finnischen Security-Experten von F-Secure haben entdeckt, dass die Software zu einem USB-Stick von Sony Rootkit-Funktionen enthält. Zwar ist der "MicroVault"-USB-Stick kein neues Produkt, doch auch aktualisierte Sony-Software aus dem Web enthielt die gleiche Rootkit-Funktion. Die Software dient zur Installation des Fingerprint-Sensors des USB-Sticks.
    Bei der Installation wird das Verzeichnis "c:\windows\" angelegt. Dieses wird aber von der Windows API nicht erkannt und bleibt für den User deshalb unsichtbar. Damit können potentielle Angreifer dort Malware deponieren und unerkannt ausführen. Da viele Virenscanner die versteckte Schadsoftware nicht als solche erkennen, bezeichnet F-Secure diese als Rootkit. Die Experten vermuten, dass der Ordner zum Schutz der Fingerabdruckdaten angelegt wird, sodass die Daten nicht ausgelesen werden können.
    Sony hat die Vorwürfe nicht kommentiert. Vor knapp zwei Jahren lieferte Sony BMG in den USA Musik-CDs mit einem Kopierschutzprogramm aus, das ebenfalls ein Rootkit enthielt. (mim)

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