Stadt Luzern will ein zweites Rechen­zentrum

20. Mai 2019 um 15:20
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Die Informatik der Stadt Luzern soll möglichst ohne Unterbrüche zur Verfügung stehen.

Die Informatik der Stadt Luzern soll möglichst ohne Unterbrüche zur Verfügung stehen. Der Stadtrat will deswegen neben dem bestehenden eigenen Rechenzentrum ein zweites bei einem externen Anbieter aufbauen.
Das zweite RZ werde in einem zweistufigen Vorgehen aufgebaut, teilt der Stadtrat mit. In einem ersten Schritt soll für einen beschränkten Zeitraum ein zweiter Raum in einem stadteigenen Gebäude genutzt werden. In der Phase zwei soll dann ein externer Standort bezogen werden.
Zurzeit betreibt die Stadt Luzern im Stadthaus ein eigenes RZ sowie zur Datensicherung ein räumlich getrenntes Back-Up-System. Mit nur einem Datencenter könnten die geforderten Verfügbarkeitsanforderungen aber nicht eingehalten werden, schreibt der Stadtrat.
Die Stadtregierung will deswegen ein zweites Rechenzentrum aufbauen, das geografisch vom bestehenden getrennt ist. Dafür soll das Angebot des städtischen Energie- und Wasserversorger EWL genutzt werden, der ein neues Datacenter in Betrieb nehmen wird. Das EWL-Rechenzentrum sei aber frühestens im zweiten Quartal 2021 für Kunden bezugsbereit. Damit die Stadt bis dahin nicht weiter mit den Risiken von nur einem Standort leben muss, will der Stadtrat eine Übergangslösung schaffen.
Mit dem Ausbau will der Stadtrat seine Informatikstrategie 2020 umsetzen. Demnach soll die Verfügbarkeit der IT-Systeme und der IT-Services erhöht werden, dies weil diese wegen der Digitalisierung immer wichtiger würden. So sollen kritische Systeme maximal einen halben Tag lang ausfallen dürfen.
Insgesamt rechnet der Stadtrat mit Investitionen von 1,44 Millionen Franken. Die jährlichen Kosten werden auf 0,7 Millionen Franken veranschlagt. Der Grosse Stadtrat soll die Vorlage am 27. Juni behandeln. (Keystone-sda/kjo)

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