Startup Klarpay erhält seltene Fintech-Lizenz

22. April 2021, 09:31
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Das Zuger Unternehmen will noch dieses Jahr beginnen, Kunden für seine Konto- und Bezahldienstleistungen aufzunehmen.

Das Startup Klarpay bietet Konto- und Bezahldienstleistungen für digitale Firmen. Nun hat das Zuger Unternehmen eine Fintech-Lizenz der Finma erhalten und will ab der zweiten Hälfte 2021 mit dem Onboarding von Kunden beginnen, wie es in einer Mitteilung heisst. Klarpay ist nach Yapeal erst die zweite Firma, die kommuniziert hat, eine Fintech-Lizenz erhalten zu haben.
Auf Anfang 2019 setzte der Bundesrat die Bestimmungen für die neue Lizenz in Kraft. Sie ermöglicht die gewerbsmässige Entgegennahme von Publikumseinlagen bis zu 100 Millionen Franken. Im März 2020 hatte das Zürcher Startup Yapeal die erste Fintech-Lizenz erhalten. Die Neobank baut ein digitales Wallet, um reine Onlinekonten mittels App zu verwaltet.
Klarpay will nach eigenem Bekunden zum "Rückgrat für Online-Unternehmen, digitale Unternehmer und Social-Media-Influencer werden, indem es ihnen ermöglicht, Zahlungen zu akzeptieren, Auszahlungen vorzunehmen und ihr Geschäft global zu verwalten". Die traditionellen Finanzinstitutionen würden sich zu sehr auf etablierte Geschäftsmodelle konzentrieren und nicht wirklich zu innovativen Unternehmen passen, wirbt Klarpay für das eigene Angebot.

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