Swisscoms WiMAX-Test von Gericht gestoppt

6. August 2007, 15:25
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Die Swisscom hat zwar im Mai über den erfolgreichen Start eines WiMAX-Feldtests in Boltigen im Berner Oberland.
Gigaherz hatte in der Beschwerde gerügt, dass die von der Swisscom in der Bauanmeldung für einen Sendemast genannte Leistung von fünf Watt unrealistisch sei, um das geplante Sendegebiet von rund 330 Quadratkilometern abzudecken. Swisscom habe diese zu tiefe Zahl genannt, um ein ordentliches Baubewilligungsverfahren zu umgehen, das ab 6 Watt notwendig wäre. Die Interessensgemeinschaft verlangte, dass die Swisscom-Angabe nachgeprüft werden müsse - auch, um keinen Präjudizfall zu schaffen, der es der Swisscom und anderen erlaubt hätte, auch weitere Sendeanlagen ohne Baubewilligung zu erstellen.
Vor den ersten beiden Instanzen, der Gemeinde und dann der Bernische Bau,- Verkehrs- und Energiedirektion war Gigaherz noch abgeblitzt. Das Verwaltungsgericht anerkannte aber nun das Recht von Gigaherz als Umweltschutzorganisation Beschwerde zu führen und verlangte die Nachprüfung der Swisscom-Angaben. (hjm)

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