T-Systems lanciert Supercomputing aus der Cloud

29. August 2019, 14:45
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T-Systems bietet nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen der Welt eine "Public Cloud mit skalierbarem Supercomputer" an.

T-Systems bietet nach eigenen Angaben als erstes Unternehmen der Welt eine "Public Cloud mit skalierbarem Supercomputer" an. Bei der Cloud handelt es sich um die Open Telekom Cloud. Der Supercomputer steht im Höchstleistungs-Rechenzentrum in Stuttgart.
Dessen Rechenkraft kann nun von Nutzern der Open Telekom Cloud ganz ähnlich wie normale Rechenressourcen aus der Cloud bezogen werden. "Unsere Unternehmenskunden zahlen nur die Supercomputing-Ressourcen, die sie benötigen. Das ist bis dato einmalig am Markt", erklärte Alfred Geiger, Geschäftsführer von HWW, dem Betreiber des Höchstleistungs-Rechenzentrums. HWW ist ein Gemeinschaftsunternehmen von T-Systems, Porsche und dem Karlsruher Institut für Technologie.
Nun kann man auch aus einer normalen Cloud enorme Rechenleistungen beziehen. Für bestimmte Anwendungen, zum Beispiel computergestützte Produktentwicklung, reiche dies trotzdem nicht, so Geiger. Dafür müsse ein richtiger Supercomputer her. "In klassischen Cloud-Umgebungen wie der Open Telekom Cloud stösst man derzeit an Grenzen". Diese Grenze liege heute bei rund 1000 x86-Rechenkernen. "Im Höchstleistungs-Rechenzentrum in Stuttgart können wir Workloads mit derzeit bis zu über 180‘000 Kernen abarbeiten." (hjm)

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