Die US-Regulierungsbehörde FCC hat 5 chinesische Firmen zur Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA erklärt. Darunter sind die Telekommunikationsausrüster Huawei und ZTE, die bereits vergangenes Jahr von der Behörde als Sicherheitsbedrohung für Kommunikationsnetzwerke eingestuft worden waren. Neu gilt dies auch für Hytera Communications, Hangzhou Hikvision Digital Technology und Dahua Technology, wie die kommissarische FCC-Vorsitzende Jessica Rosenworcel am 12. März mitteilte.
Durch die Einstufung solle sichergestellt werden, das beim Anlegen moderner Netzwerke "nicht die Fehler der Vergangenheit wiederholt werden oder Geräte oder Dienste verwendet werden, die eine Bedrohung für die nationale Sicherheit der USA oder die Sicherheit und den Schutz der Amerikaner darstellen werden", so Rosenworcel. US-Bürger seien stärker denn je auf sichere Kommunikationsnetzwerke angewiesen – sei es bei der Arbeit, für die Schule oder im Gesundheitssystem.
Die FCC handelt
auf Basis eines Gesetzes von 2019, demzufolge die Behörde dazu verpflichtet ist, Telekomausrüster- und Dienstleister zu identifizieren, von denen "inakzeptable Sicherheitsrisiken" ausgehen.
Huawei ging im Februar 2020 vor
Gericht, um den FCC-Entscheid anzufechten. Gegenüber 'Reuters' wollte das Unternehmen aktuell keine Stellung nehmen. Hikvision erklärte gegenüber der US-Nachrichtenagentur, dass man die FCC-Entscheidung entschieden ablehne "und alle Optionen abwägt, wie man am besten gegen diese unbegründete Bezeichnung vorgehen" könne. Die anderen drei Unternehmen haben sich gegenüber 'Reuters' nicht geäussert oder konnten nicht für einen Kommentar erreicht werden.